02.10.2020 911er-Abgasskandal - Porsche manipulierte offenbar seine 911er von 2008 bis 2016 mit „Zahnrad-Trick“. Betroffenen Besitzern stehen Schadenersatzansprüche zu. Kostenlose Ersteinschätzung!

Wie wir bereits berichteten, wurden nun die ersten Manipulationen bei Benzinern aufgedeckt. Verschiedene deutsche Leitmedien berichteten, dass Porsche künstlich den C02-Ausstoß durch einen sog. „Zahnradtrick-Trick“ geschönt hat.

Um eine Zulassung für ein bestimmtes Fahrzeug zu bekommen, prüft die Prüfbehörde, ob bei Referenzfahrzeuge die gesetzlichen Vorschriften eingehalten wurden. Da nicht jedes einzelne von hunderttausenden Fahrzeugen getestet werden kann, werden nur bestimmte Referenzmodelle geprüft. Anschließend erhält allerdings jedes Fahrzeug, das auf die Straße kommt, eine sog. Übereinstimmungsbescheinigung und wird vom Hersteller persönlich unterzeichnet. Mit dieser Übereinstimmungsbescheinigung will der Hersteller garantieren, dass alle Fahrzeuge, die in den Verkauf gehen, exakt mit den getesteten Referenzfahrzeugen übereinstimmen.

Business Insider berichtet, dass Porsche genau bei diesen behördlichen Kontrollen betrogen haben soll. Nach Recherchen des Unternehmens verbaute Porsche bei Prüffahrzeugen offenbar andere Zahnradgrößen im Getriebe, was das Fahrzeug weniger dynamisch macht und den Spritverbrauch bzw. CO2-Ausstoß reduziert. Der Verdacht: Nur so konnte Porsche die vorgeschriebenen Werte bestimmter Modellvarianten einhalten. Eine Abweichung des Prüffahrzeugs von der Serienproduktion ist allerdings unzulässig.

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Porsche

Die amerikanischen Umweltbehörden, die Staatsanwaltschaft Stuttgart und das Kraftfahrtbundesamt (KBA) haben nun Ermittlungen aufgenommen. Laut Business Insider wurde der Zahnrad-Trick mittlerweile von Porsche-Mitarbeitern bestätigt.
Rechtsanwalt Dominik Wawra: „Der Zahnradtrick stellt eine verbotene Manipulation an den Fahrzeugen dar. Diese fahren derzeit – strenggenommen – ohne Typengenehmigung. Betroffene Fahrzeughalter müssen mit Rückrufen und Wertverlust rechnen. Dazu haben Sie einen höheren Spritverbrauch als angegeben.“

Betroffene Fahrzeuge:

Porsche der 911er Baureihe der Jahre 2008-2016

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