09.02.2020 Audi-Abgasskandal: Laut Zeitungsberichten vernichteten Ingenieure von Audi hunderttausende Diesel-Dokumente

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Die Betrugsaffäre um Audi und seine Konzernmutter Volkswagen zieht immer weitere Kreise.

Unmittelbar nach Bekanntwerden des Dieselbetrugs haben Audi-Ingenieure hunderttausende Dokumente von ihren Computern gelöscht und auch tausende Papierakten wurden vernichtet, berichten verschiedene Medien. Es wird immer deutlicher, dass es sich beim Verhalten von Audi und Volkswagen um vorsätzlichen Betrug handelt. Bekanntlich ermittelt auch die Staatsanwaltschaft Braunschweig gegen die Auftraggeber dieses Betrugs. Den betrogenen Kunden von VW und ihrer Konzerntöchter Audi, Seat und Skoda stehen Schadenersatzansprüche zu. Rechtsanwalt Dominik Wawra: „Es ist in der deutschen Rechtsgeschichte wohl ein einmaliger Sachverhalt, dass VW als Betrüger, in seinem eigenen Betrugsfall mit Duldung der zuständigen Stellen selbst ermitteln durfte. Dies ermöglichte VW viele Dinge lange zu verschleiern. Wir können nur hoffen, dass der ganze Sachverhalt am Ende vollständig aufgeklärt wird.“

Hintergrund: Im September 2015 wurde die Kanzlei Jones Day von VW mit internen Ermittlungen beauftragt, da in den USA ein strafrechtliches Verfahren gegen VW eingeleitet wurde. Die Kanzlei untersuchte dabei den Betrug mittels manipulierter Dieselmotoren von VW im Auftrag von VW. Volkswagen versuchte die Ergebnisse des Untersuchungsberichts geheim zu halten und wollte mit Hilfe einer Verfassungsbeschwerde die Einsichtnahme der Staatsanwaltschaft zu verhindern, was allerdings vor dem Bundesverfassungsgericht scheiterte. Dieses Vorgehen verdeutlichte nur noch einmal mehr, dass VW beabsichtigt seinen Betrug um jeden Preis zu vertuschen.

Die Bildzeitung berichtete am 09.02.2020:
„Ingenieure vernichteten Hunderttausende Diesel-Dokumente
Zwischen dem 18. und 30. September 2015 wurden Hunderttausende Diesel-Akten bei Audi vernichtet
Laut eines internen Untersuchungsberichts haben Audi-Ingenieure Hunderttausende Dokumente zum Dieselskandal vernichtet.
Das berichtet das digitale Wirtschaftsmagazin „Business Insider“.

In dem als „streng vertraulich“ eingestuften Papier der Kanzlei Jones Day heißt es, dass 14 „Personen aus der Dieselgruppe“ Dateien von ihren Computern, externen Geräten und Netzwerklaufwerken gelöscht haben. Zudem sei eine nicht mehr bestimmbare Menge von Papier-Akten geschreddert worden.
Nach Aussagen der Mitarbeiter habe in Ingolstadt eine Atmosphäre der Panik geherrscht, als am 18. September 2015 der Abgasbetrug bei der Konzernschwester Volkswagen aufflog.
Die spätere Untersuchung von Jones Day und Deloitte ergab, dass zwischen dem 18. und 30. September 2015 Hunderttausende Diesel-Akten vernichtet wurden.
Laut Zeugenaussagen wurden gleich an mehreren Abenden außerhalb der Dienstzeit Papier-Dokumente geschreddert, sodass der Fußboden mit Schnipseln bedeckt war.

Unklar ist, wie viele Akten bei den späteren Ermittlungen rekonstruiert werden konnten, da die Audi-Ingenieure laut Jones Day teilweise professionelle Lösch-Software genutzt haben, um zu verhindern, dass die Daten wiederhergestellt werden können.

Auch bei VW geht die Staatsanwaltschaft Braunschweig seit Jahren dem Verdacht nach, dass Beweise vernichtet wurden. Gegen einen ehemaligen VW-Juristen ermittelt die Behörde wegen Urkundenunterdrückung und versuchter Strafvereitelung.“

Quelle: https://www.bild.de/geld/wirtschaft/wirtschaft/interner-audi-bericht-ingenieure-vernichteten-hunderttausende-diesel-dokumente-68693678.bild.html


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