15.03.2020 Opel-Abgasskandal: Auch Opel mit Benzinmotoren sind vom Abgasskandal betroffen.

  • ALLE NEUIGKEITEN ZUM OPEL ABGASSKANDAL
  • URTEILE ZUM THEMA OPEL ABGASSKANDAL
  • SEIT 2017 AUSSCHLIESSLICH IM ABGASSKANDAL TÄTIG
  • ERFAHRUNG AUS ÜBER 10.000 DIESELFÄLLEN
  • BIS ZU 100 TSD. EURO SCHADENSERSATZ
  • KOSTENFREIE & UNVERBINDLICHE ERSTEINSCHÄTZUNG
  • BUNDESWEITE VERTRETUNG

Das Kraftfahrtbundesamt ruft allein in Deutschland über 54.000 Benziner von Opel zurück. Grund für den Rückruf: „Überschreitung des Euro-6d-Temp-Grenzwertes für Stickoxide“.

Unter der Referenznummer 8649 hat das Kraftfahrbundesamt für über 54.000 Fahrzeuge von Opel einen Zwangsrückruf angeordnet (KBA-Referenznummer: 8643). Das Besondere an diesem Fall: Keine Diesel-Fahrzeuge, sondern Benziner sind betroffen. Die Fahrzeuge besitzen wie viele Diesel-Fahrzeuge eine illegale Abschalteinrichtung, die den Stickstoffausstoß auf dem Rollenprüfstand künstlich niedrig hält, im realen Fahrmodus allerdings die Abgase nicht reinigt. Vom Rückruf betroffen sind die Opel Modelle Opel Adam und Opel Corsa, jeweils mit 1,2 Liter und 1,4 Liter Ottomotoren. Wir berichteten auf unserer Website bereits darüber, dass Opel seine Diesel-Modelle mit einer illegalen Abschalteinrichtung ausgestattet hat.

Rechtsanwalt Dr. Florian Gaibler: „Dieser Rückruf ist die offizielle Bestätigung, dass der Abgasskandal nun auch die Benziner erreicht hat. Opel-Kunden, auch denjenigen, die bereits ein Softwareupdate zur vermeintlichen Mangelbeseitigung aufgespielt haben, stehen Schadenersatzansprüche zu. Kunden können entscheiden, ob sie den Kauf rückabwickeln oder Schadenersatz in Geld wollen. Mögliche Schadensersatzansprüche gelten sowohl für Neuwägen als auch Gebrauchtwäge.


Vom Abgasskandal betroffen? Ihre Möglichkeiten:

1. Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen.
Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!

2. Auto behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!
Lassen Sie hier Ihren Fall unverbindlich und kostenlos überprüfen.

Ohne Rechtschutzversicherung klagen

Unsere Zusammenarbeit mit einem Prozesskostenfinanzierer ermöglicht es, dass für Sie keine hohen Anwalts- oder Gerichtsgebühren anfallen. Dies ermöglicht auch Mandanten den Gang vor Gericht, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen und das im Ernstfall bis zum Bundesgerichtshof.

Softwareupdate aufgespielt, kann ich jetzt nicht mehr klagen?

Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
Aus dem Softwareupdate können weitere und vielfältige Schäden resultieren.
Dazu gehören u.a.:

• Erhöhter Spritverbrauch
• Leistungsverlust des Motors
• Sinkende Lebenserwartung des Motors
• Stilllegung des Kfz
• Deutlich geringerer Wiederverkaufswert
• Update schützt nicht vor drohenden Fahrverboten in vielen Städten Deutschlands

Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

Maximilianstraße 51 86150 Augsburg Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 25 90402 Nürnberg Königstraße 7 01097 Dresden Neupfarrplatz 16 93047 Regensburg Dürkheimerstr. 25 68309 Mannheim