17.03.2021 VW-Abgasskandal – Wawra und Gaibler Rechtsanwälte erstreiten erneut Urteile gegen VW vor den Landgerichten Augsburg und Memmingen. Volkswagen muss an Verbraucher EUR 14.611,71 bzw. EUR 10.828,77 zahlen. Kostenlose Ersteinschätzung!

Die Landgerichte Augsburg (am 15.02.2021) und Memmingen (am 23.03.2021) verurteilten die Volkswagen AG in von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Die Gerichte gingen davon aus, dass in den Motoren der KFZ VW Golf Plus bzw. VW Tiguan Sport & Style illegale Abschalteinrichtungen verbaut waren, die die Abgasreinigung derart manipulierten, dass diese lediglich auf dem Prüfstand und nicht im realen Fahrbetrieb korrekt arbeitet. Der Tiguan wurde am 03.01.2012 zu einem Kaufpreis von 32.884,67 Euro erworben und wies zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung am 01.02.2021 einen Kilometerstand von 138.917 Kilometern auf. In diesem Verfahren wurde Volkswagen dazu verurteilt sowohl den PKW zurückzunehmen als auch an den Käufer 14.611,71 Euro zu bezahlen. Der Besitzer des Golf Plus erwarb das Fahrzeug am 06.02.2013 zu einem Kaufpreis zu 19.876,00 Euro. Der Kilometerstand dieses Fahrzeugs betrug zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung (09.02.2021) 119.353 Kilometer. Hier musste Volkswagen Schadensersatz in Höhe von 10.828,77 Euro leisten.

Dominik Wawra, Anwalt der Kläger, erläutert: „Die Landgerichte bestätigen erneut, dass Hersteller manipulierter Dieselfahrzeuge zur Leistung von Schadensersatz verpflichtet sind. Die Autoindustrie versucht diese Tatsache mit allerlei Mitteln zu verschleiern. Fest steht, dass nur diejenigen entschädigt werden, die klagen. Die jüngsten Urteile bestätigen einmal mehr, dass sich eine Überprüfung der Ansprüche immer lohnt.“



Vom Abgasskandal betroffen? Ihre Möglichkeiten:

1. Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen.
Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!

2. Auto behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!
Lassen Sie hier Ihren Fall unverbindlich und kostenlos überprüfen.

Ohne Rechtschutzversicherung klagen

Unsere Zusammenarbeit mit einem Prozesskostenfinanzierer ermöglicht es, dass für Sie keine hohen Anwalts- oder Gerichtsgebühren anfallen. Dies ermöglicht auch Mandanten den Gang vor Gericht, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen und das im Ernstfall bis zum Bundesgerichtshof.

Softwareupdate aufgespielt, kann ich jetzt nicht mehr klagen?

Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
Aus dem Softwareupdate können weitere und vielfältige Schäden resultieren.
Dazu gehören u.a.:

• Erhöhter Spritverbrauch
• Leistungsverlust des Motors
• Sinkende Lebenserwartung des Motors
• Stilllegung des Kfz
• Deutlich geringerer Wiederverkaufswert
• Update schützt nicht vor drohenden Fahrverboten in vielen Städten Deutschlands


Jetzt Ihr Fahrzeug kostenlos prüfen lassen


Dokumente zur Überprüfung:

Hinweis: Felder mit * müssen ausgefüllt werden.

Falls Sie unsere Bestätigungs-Email nicht in Ihrem Posteingang sehen, überprüfen Sie bitte Ihren Spam Ordner bzw. Papierkorb. Zudem empfehlen wir unsere office@anwalt-verbraucherschutz.de Adresse als sicheren Absender zu hinterlegen.

Abschicken