22.01.2021 Mercedes Abgasskandal - Landgericht Stuttgart verurteilt die Daimler AG erneut wegen illegaler Abschalteinrichtung in Mercedes GLK 200 CDI BlueEfficiency zu Schadenersatz. Kostenlose Ersteinschätzung!

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Am 10. Oktober 2020 verurteilte das Landgericht Stuttgart die Daimler AG erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Demnach ist Mercedes nach aktuellem Urteil der 26. Zivilkammer am Landgericht Stuttgart dazu verpflichtet, den streitgegenständlichen Mercedes-Benz GLK 200 CDI Blue Efficiency mit dem Motor OM 651 Euro 5 zurücknehmen und dem Kläger 26.268,13 Euro erstatten (Az. 26 O 254/19). Zu dem Fahrzeug lag ein Rückruf des Kraftfahrt-Bundesamts KBA vor und ein Software-Update wurde bereits in die Motorsteuerung aufgespielt.

„Die Gerichte entscheiden weiterhin verbraucherfreundlich. Erst kürzlich bestätigte auch das Oberlandesgericht Naumburg Schadensersatzansprüche für Mercedes-Fahrer in zweiter Instanz. Betroffene sollten in jedem Fall prüfen lassen, ob ihnen Schadensersatzansprüche zustehen,“ erklärt Rechtsanwalt Dominik Wawra.


Vom Abgasskandal betroffen? Ihre Möglichkeiten:

1. Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen.
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2. Auto behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!
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Ohne Rechtschutzversicherung klagen

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Softwareupdate aufgespielt, kann ich jetzt nicht mehr klagen?

Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
Aus dem Softwareupdate können weitere und vielfältige Schäden resultieren.
Dazu gehören u.a.:

• Erhöhter Spritverbrauch
• Leistungsverlust des Motors
• Sinkende Lebenserwartung des Motors
• Stilllegung des Kfz
• Deutlich geringerer Wiederverkaufswert
• Update schützt nicht vor drohenden Fahrverboten in vielen Städten Deutschlands

Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

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