28.02.2020 Audi-Abgasskandal: Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt für über 38.000 Audi A6 und Audi A7 Modelle wegen manipulierter Diesel

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Grund für den Rückruf: „Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw. der unzulässigen Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems.“

Das Kraftfahrbundesamt musste wegen illegaler Abschalteinrichtungen erneut gegen Audi einschreiten. Am 21.02.2020 erging nun ein weiterer Zwangsrückruf für manipulierte Diesel von Audi (KBA-Referenznummer des Rückrufs: 9387). Betroffen sind die Modelle Audi A6 und Audi A7 der Baujahre 2010 bis 2017.

Verbraucheranwalt Dr. Florian Gaibler: „Audi-Kunden werden wohl in nächster Zeit Post von Audi oder vom Kraftfahrtbundesamt erhalten. Sie werden darin aufgefordert werden, ein Softwareupdate aufzuspielen. Wir raten Betroffenen davon ab, das Update installieren zu lassen. Wie uns viele Mandanten berichteten, erwiesen sich die Updates in der Vergangenheit als schädlich für den Motor. Die Schadensersatzansprüche für Betroffene sind in großem Maße erheblich. Die Mandanten können das Fahrzeug entweder behalten und Schadenersatz in Geld verlangen oder sie können das Fahrzeug gegen Erstattung des Kaufpreises an Audi zurückgeben.“


Vom Abgasskandal betroffen? Ihre Möglichkeiten:

1. Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen.
Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!

2. Auto behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!
Lassen Sie hier Ihren Fall unverbindlich und kostenlos überprüfen.

Ohne Rechtschutzversicherung klagen

Unsere Zusammenarbeit mit einem Prozesskostenfinanzierer ermöglicht es, dass für Sie keine hohen Anwalts- oder Gerichtsgebühren anfallen. Dies ermöglicht auch Mandanten den Gang vor Gericht, die nicht über die notwendigen finanziellen Mittel verfügen und das im Ernstfall bis zum Bundesgerichtshof.

Softwareupdate aufgespielt, kann ich jetzt nicht mehr klagen?

Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
Aus dem Softwareupdate können weitere und vielfältige Schäden resultieren.
Dazu gehören u.a.:

• Erhöhter Spritverbrauch
• Leistungsverlust des Motors
• Sinkende Lebenserwartung des Motors
• Stilllegung des Kfz
• Deutlich geringerer Wiederverkaufswert
• Update schützt nicht vor drohenden Fahrverboten in vielen Städten Deutschlands

Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

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