27.01.2020 Opel-Abgasskandal: Zwangsrückruf durch das Kraftfahrtbundesamt für über 95.000 Opel

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Wir berichteten bereits häufiger über Betrug bei Diesel-Fahrzeugen von Opel. Nachdem illegale Abschalteinrichtungen bereits im Oktober 2018 bei verschiedenen Opel-Modellen festgestellt wurden, ordnete das Kraftfahrtbundesamt am 26.01.2020 nun einen Zwangsrückruf an (KBA-Referenznummer des Zwangsrückrufs: 8290). Betroffen sind die Modelle Opel Zafira 1,6; Zafira 2,0; Cascada 2,0 und Insignia 2,0 jeweils mit der Schadstoffklasse Euro 6. Rechtsanwalt Dominik Wawra: "Das KBA hat unsere Meinung bezüglich Dieselfahrzeugen von Opel nochmal untermauert: Opel hat bei seinen Dieseln betrogen. Den Kunden, auch denjenigen, die bereits ein Softwareupdate zur vermeintlichen Mangelbeseitigung aufgespielt haben, stehen nun Schadenersatzansprüche zu."

Belgeitet wurde der Rückruf des Kraftfahrtbundesamts (KBA) durch eine Pressemitteilung:

„26.01.2020 Kraftfahrt-Bundesamt - Presse / Öffentlichkeitsarbeit - Rückruf Opel lnsignia und Cascada 2,0 1 sowie Zafira 1,6 1 / 2,0 1 Euro 6
Rückruf Opel lnsignia und Cascada 2,0 1 sowie Zafira 1,6 l / 2,0 1 Euro 6

Flensburg, 19. Oktober 2018. Bei der Überprüfung der Fahrzeugtypen Opel lnsignia und Cascada 2,0 1 (125kw) sowie Zafira 1,6 1 (88kw, 100kw), Zafira 2,0 1, (96kw, 125kw) Euro 6 aus den Modelljahren 2013 -2016 wurden durch das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) unzulässige Abschalteinrichtungen festgestellt. Aufgrund der unzulässigen Abschalteinrichtungen kann es im Betrieb der Fahrzeuge zu erhöhten NOx-Emissionen kommen.
Mit Bescheid vom 17. Oktober 2018 wurde für die genannten Modelle (rund 96.000 weltweit, davon rund 32.000 Fahrzeuge in Deutschland) durch das KBA ein verpflichtender Rückruf angeordnet. Für rund 23.000 Fahrzeuge erfolgte bereits auf freiwilliger Basis die Umrüstung.
Dem Hersteller wurde aufgegeben, die bereits für die freiwillige Maßnahme freigegebene Verbesserungsmaßnahmen unverzüglich auf alle betroffenen Fahrzeuge auszudehnen, um die unzulässigen Abschalteinrichtungen aus den betroffenen Fahrzeugen zu entfernen.“


Vom Abgasskandal betroffen? Ihre Möglichkeiten:

1. Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen.
Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!

2. Auto behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!
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Ohne Rechtschutzversicherung klagen

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Softwareupdate aufgespielt, kann ich jetzt nicht mehr klagen?

Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
Aus dem Softwareupdate können weitere und vielfältige Schäden resultieren.
Dazu gehören u.a.:

• Erhöhter Spritverbrauch
• Leistungsverlust des Motors
• Sinkende Lebenserwartung des Motors
• Stilllegung des Kfz
• Deutlich geringerer Wiederverkaufswert
• Update schützt nicht vor drohenden Fahrverboten in vielen Städten Deutschlands


Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

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