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Porsche Abgasskandal

23.11.2021 – Keine Verjährung beim EA 189 – Landgericht Memmingen verurteilt VW zu 14.645,53 Euro Schadensersatz für 2014 erworbenen Tiguan. Kostenlose Ersteinschätzung!

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24.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM651 (Euro 6). Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 44.425,20 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

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Porsche Dieselskandal

Bei Porsche sind u.a. die Modelle Macan, Cayenne, und Panamera mit Diesel Motoren betroffen. Besonders aufmerksamkeitserregend bei Porsche ist, dass sogar der Porsche 911 – ein Benzinkraftfahrzeug - vom Abgasskandal betroffen sein soll.
Doch auch in den bisher als besonders umweltfreundlich geltenden Porsche-Modelle mit Abgasnorm Euro 6, wurden illegale Abschalteinrichtungen verbaut, ein Anlass für die Staatsanwaltschaft u.a. wegen Betruges zu ermitteln. Bei Razzien im April 2018 sollen Medienberichten zufolge über 200 Beamte im Einsatz gewesen sein.

Wir warnen ausdrücklich davor, der Aufforderung des Kraftfahrtbundesamtes, ein verpflichtendes Update installieren zu lassen, nachzukommen.


Die bereits oben geschilderten Mängel, sowie erhöhter Dieselverbrauch, Leistungsverlust und Garantieverlust bei allen kommenden Mängeln, können die Folge sein.

Inhaltsverzeichnis

Dr. iur. Florian Gaibler

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Geschäftsführender Gesellschafter

Dominik Wawra, M.Sc.

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Master of Science (Univ., BWL)
Geschäftsführender Gesellschafter

Aktuelles

22.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM651 (Euro 6). Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 37.791,08 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

22.11.2021.

24.11.2021 – VW Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten zweitinstanzliches Urteil vor dem Oberlandesgericht München. Volkswagen muss Schadensersatz in Höhe von 9.220,77 Euro leisten.

24.11.2021.

24.11.2021 – Keine Verjährung bei EA 189-Fahrzeugen! Wawra und Gaibler erstreiten sensationelles Urteil vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth.

24.11.2021.

24.11.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ulm. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 26.039,97 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

24.11.2021.

24.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM651 (Euro 6). Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 44.425,20 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

24.11.2021.

23.11.2021 – Keine Verjährung beim EA 189 – Landgericht Memmingen verurteilt VW zu 14.645,53 Euro Schadensersatz für 2014 erworbenen Tiguan. Kostenlose Ersteinschätzung!

24.11.2021.

23.11.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ellwangen. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 44.987,99 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

23.11.2021.

23.11.2021 – VW Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Augsburg. VW muss Schadensersatz in Höhe von 23.829,41 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

23.11.2021.

22.11.2021 – Landgericht Stuttgart verurteilt Daimler wegen Thermofensters und weiterer illegaler Abschalteinrichtungen zu Schadensersatz!

22.11.2021.

22.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM642. Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 19.537,18 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

22.11.2021.

03.11.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten zweitinstanzliches Urteil vor dem Oberlandesgericht München. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 29.044,61 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

03.11.2021.

03.11.2021 – VW Abgasskandal – Landgericht Ellwangen verurteilt VW zu 26.454,38 Euro Schadensersatz für 2014 erworbenen VW Tiguan. Kostenlose Ersteinschätzung!

03.11.2021.

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Porsche Abgasskandal Schadensersatz Rechner

Möglichkeit 1: Fahrzeug zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten.

Möglichkeit 2: Fahrzeug behalten und ca. 20% des Kaufpreises als Schadensersatz erhalten.

Porsche Abgasskandal: Betroffene Modelle

Modell

Abgasnorm

Motor

Cayenne

Euro 5

4,2 Liter

Cayenne

Euro 5

3,0 Liter

Cayenne

Euro 6

3,0; 4,2 Liter

Macan

Euro 6

3,0 Liter

Macan

Euro 6

3,0 Liter

Panamera

Euro 5, 6

3,0 Liter

Panamera

Euro 5, 6

4,2 Liter

Panamera

Euro 6

4,0 Liter


Verpflichtende Rückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt

2017 wurde erstmals eine unzulässige Abschalteinrichtung bei dem Diesel-Modell Cayenne festgestellt. Es kam zu einer umfangreichen Rückrufaktion, zehntausende Autos mussten in die Werkstätten zurückgebracht werden. Nach einem dreimonatigen Zulassungsstopp legte der Hersteller eine Lösung in Form eines Software-Updates vor, die vom Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) akzeptiert wurde. Kurz darauf kam heraus, dass auch das Modell Macan von der Manipulation betroffen ist. Erneut wurden 60.000 Fahrzeuge vom KBA beanstandet. 2018 schließlich bewahrheiteten sich die Befürchtungen der Fahrer des letzten Porsche-Diesel-Modells: Auch beim Panamera wurde manipuliert.

Als Grund für die Zwangsrückrufe gibt das KBA folgendes an: „Unzulässige Abschalteinrichtungen im Emissionskontrollsystem.“

Abgaswerte werden massiv überschritten

Das Emmissions-Kontroll-Institut der Deutschen Umwelthilfe testete die Fahrzeuge. Beim Porsche Cayenne wurde beispielsweise ein Stickoxidausstoß von 2.146 mg/km statt des erlaubten Ausstoßes von 180 mg/km gemessen. Somit lagen die Werte im Straßentest weit über denen, die den EG-Richtlinien entsprechen. Der offizielle NOx-Grenzwert liegt bei 180mg NOx/km für Euro 5 Fahrzeuge. Der zulässige Grenzwert wurde um den Faktor 11,9 überschritten.

Wie funktioniert die Abschalteinrichtung bei Porsche?

In Porsche Fahrzeugen ist eine Motorsteuerungssoftware verbaut, durch die die Abgasreinigung in bestimmten Situationen deutlich hochgefahren wird.
Das bedeutet, dass das Fahrzeug erkennt, wenn es auf dem Prüfstand getestet wird. Die Motorleistung wird dabei gedrosselt. Fährt das Auto auf der Straße, wird die Funktion zur Abgasregulierung abgeschaltet und das Auto läuft wieder bei voller Leistung. Das passiert im Normalbetrieb bei hohen Drehzahlen und einer geringen Außentemperatur.

Was heißt das konkret?

Strategie A und Strategie B

Hier werden zwei Strategien miteinander verknüpft: Die Strategie B („Alternatives Aufheizen“) leitet Strategie A – die „Aufheizstrategie“ – ein. Dies sorgt dafür, dass die schadstoffreduzierende Aufwärmfunktion des Motors aktiviert wird – allerdings nur auf dem Prüfstand. Fährt das Fahrzeug im Straßenverkehr, läuft der Motor „kalt“ und Stickoxide werden ungefiltert ausgestoßen.

Strategie C

Das sogenannte „Re-Entry Aufheizen“ verhindert, dass der Audi im Straßenbetrieb nicht mehr in den Aufheizmodus wechseln kann. Dadurch kommt es im Straßenbetrieb zum dauerhaften ungefilterten Ausstoß an Stickoxiden.

Strategie D

Durch diese Abschalteinrichtung wird die Einspritzung des Harnstoffes „AdBlue” während der Fahrt unterbunden. „AdBlue” war ursprünglich ein Teil der „Clean-Diesel-Technologie”, mit der Porsche Werbung machte. Doch wie das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) feststellte, wird während der Fahrt weniger „AdBlue” eingespritzt als kurz nach dem Start. So kam es auch hier zu abweichenden Abgaswerten zwischen Prüfstand und Realbetrieb.

Thermofenster

Neben diesen vier Strategien zur Abgasmanipulation gibt es jedoch auch noch das jüngste Mitglied der inzwischen berühmt berüchtigten Mogelfamilie – das „thermische Fenster”. Mit eben diesem „Fenster” wird die Abgasreinigung anhand der Außentemperatur reguliert. Innerhalb eines Temperaturfensters, das sich meistens zwischen 15 und 30 °C bewegt, ist die Abgasreinigung vollumfänglich in Gange. Über und unterhalb dieses Temperaturrahmens wird die Reinigung heruntergeregelt bzw. abgeschaltet. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Dezember 2020 eindeutig entschieden, dass das Thermofenster eine illegale Abschalteinrichtung darstellt.

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Doch! Da die Hersteller für das Update keine Garantie übernehmen, können Sie weiterhin mit besten Erfolgsaussichten klagen. Dieselautos mit Softwareupdate sind ein Risiko.
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Dazu gehören u.a.:
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