29.06.2023 Datenleck bei eHealth: Hacker erbeuten Daten von Barmer-Versicherten

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Ein IT-Dienstleister der Krankenkasse Barmer ist nun auch Opfer eines Datenlecks geworden. Das führte dazu, dass Kundendaten aus einem Bonusprogramm unbefugt in die Hände Dritter gelangten.

Sicherheitslücke führte zu Datenleck

Aufgrund einer Sicherheitslücke ist nun auch die Barmer-Krankenkasse von einem Datenleck betroffen. Hacker erbeuteten sensible Daten der Versicherten. Betroffen sind die Barmer-Kunden, die am Bonusprogramm der Kranken-Versicherung teilnehmen. Ein IT-Dienstleister, der aufgrund des Bonusprogramms mit der Barmer zusammenarbeitet, gestand das Datenleck. Im Moment sorgt die Barmer dafür, dass sie alle betroffenen Kunden schriftlich über den Cyberangriff informiert. Demzufolge erfüllt die Barmer ihre Verpflichtungen gemäß DSGVO, indem sie Kunden die Situation offenlegt und auf Folgen hinweist.

Barmer informierte schnellstmöglich alle Kunden über Datenleck

Am 31. Mai hat sich der Vorfall beim IT-Dienstleister vermutlich ereignet. Das führt die Barmer in ihren Hinweisen zum Datenleck aus. Der Dienstleister informierte die Krankenkasse hingegen erst am 16. Juni über das Datenleck. Barmer handelte unverzüglich, indem sie eine Pressemitteilung für die betroffenen Versicherten veröffentlichte. Momentan überprüft die Barmer intern noch, ob es den Cyber-Kriminellen gelang, auf die Daten der Kunden zuzugreifen. Hinsichtlich ihrer IT-Systeme führt die Krankenkasse aus, dass diese vom vorliegenden Cyberangriff wohl nicht betroffen sind. Zudem sei die ursächliche Sicherheitslücke inzwischen behoben. Ferner teilt die Barmer aber sicherheitshalber in den Briefen an ihre Versicherten mit, dass womöglich Daten betroffen sind. Das betrifft unter Umständen:

  • Name
  • Krankenversicherungs-Nummer
  • Prämienbetrag
  • Bankverbindung

Barmer beendete Zusammenarbeit mit IT-Dienstleister

Die Barmer hat sofort nach Kenntnis des Datenlecks die Zusammenarbeit mit dem IT-Dienstleister beendet. Genauere Informationen hinsichtlich der Zahl der betroffenen Versicherten sind nicht bekannt. Auch weitere Daten zum Dienstleister nennt Barmer nicht. Doch in den Unterlagen zum Bonusprogramm heißt es, dass die Firma Majorel in Luxemburg für die Verarbeitung der Daten zuständig sei. IT-Dienstleister sind oft Ziele von Cyber-Kriminellen, da diese großen Mengen an Daten besitzen.


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