30.06.2023 Datenleck bei Krankenkasse AOK

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Mittlerweile ist offensichtlich, dass auch die Krankenkasse AOK Opfer eines Datenlecks ist. Grund dafür ist eine Sicherheitslücke der Software. Dem Bundesverband der Krankenkassen in Berlin zufolge sind mehrere Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) in das Datenleck involviert. Die Software, von der die Rede ist, ist dafür da, um AOK beim Datentausch mit Drittanbietern zu unterstützen. In folgenden Bundesländern sind die Krankenkassen-Verbände vom Datenleck betroffen:

  • Baden-Württemberg
  • Bayern
  • Bremen/Bremerhaven
  • Hessen
  • Niedersachsen
  • Rheinland-Pfalz
  • Saarland
  • Sachsen-Anhalt
  • Sachsen
  • Thüringen

Momentan prüft die AOK intern, welche sensiblen Daten der betroffenen Kunden aufgrund des Datenlecks womöglich in die Hände der Cyber-Kriminellen geraten sind.

Software "MOVEit Transfer" weist Sicherheitslücke auf

Aufgrund der Sicherheitslücke der Software "MOVEit Transfer" sind diverse Organisationen durch diese bedroht. Dem unterfallen auch mehrere Allgemeine Ortskrankenkassen (AOK) in Deutschland. Ob ein Zugriff auf die Sozialdaten von Versicherten den Cyber-Kriminellen möglich war, untersucht derzeit die AOK. Dem unterfallen folgende persönliche Angaben:

  • Wohnanschrift
  • Geburtsdatum
  • Versicherungs-Nummer
  • Steuernummer

Schätzungsweise betrifft das Datenleck rund 19 Millionen Versicherte der AOK deutschlandweit. Die AOK ist nach Kenntnis des Datenlecks am 1. Juni 2023 sofort ihrer Verpflichtung nachgekommen und hat Maßnahmen ergriffen, um künftig Datensicherheit zu gewähren. Dazu hat sie das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) informiert.

In einer Mitteilung bestätigte dieses, dass Cyber-Kriminelle die Sicherheitslücke aktiv benutzten. Folglich kam es zum Datenleck. Bisher ist noch unklar, inwieweit die AOK vom Datenleck betroffen ist. Dem BSI zufolge haben die Unternehmen, die das System nutzen, sofort die Updates des Herstellers installiert. Daraufhin erfolgt die Überprüfung dieser Systeme auf ein Datenleck. Dieses System-Update wurde den Unternehmen nun bereits zur Verfügung gestellt.

Was Sie als AOK-Kunde zu tun haben

Sie sind als AOK-Kunde nach Kenntnisnahme des Datenlecks hinsichtlich Ihrer sensiblen Daten verunsichert? Momentan ist noch unklar, ob ein Datenabfluss stattgefunden hat, und wenn ja, in welchem Ausmaß. Nach bisherigem Stand sind die sensiblen Daten von AOK-Kunden nicht im Darknet aufzufinden. Trotzdem lässt sich nicht ausschließen, ob die Daten nicht doch in die Hände von Cyber-Kriminellen geraten sind. In einem solchen Fall ist die AOK verpflichtet, Ihnen Auskunft darüber zu erteilen, ob Sie vom Datenleck betroffen sind.


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