22.06.2023 Schutz Ihrer Daten bei Musikstreaming-Diensten: Lektionen aus dem Deezer-Datenleck

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Musikstreaming-Anbieter spielen in unserer heutigen Zeit eine immer wichtigere Rolle, um unterwegs die Lieblingsmusik zu hören. Fast jeder Verbraucher ist Kunde bei mindestens einem Anbieter: Deezer, Spotify oder Apple Musik. Doch insbesondere Deezer hatte in der Vergangenheit Probleme mit dem Datenschutz. So wurde erst kürzlich bekannt, dass Hacker über 230 Millionen Datensätze von Nutzern gestohlen und im Internet zum Kauf angeboten haben. Auch persönliche Informationen der Kunden, wie Vor- und Nachnamen, Geburtsdaten, E-Mail-Adressen, Wohnorte und Nutzer-IDs sind betroffen. Allerdings scheinen Passwörter oder Zahlungsdaten nicht in den gestohlenen Daten enthalten zu sein. Ein Drittanbieter, der die Daten verwaltet hat, ist wohl schuld am Datenleck.


Auswirkungen des Deezer-Datenlecks auf die Privatsphäre der Nutzer

Ehemalige Nutzer müssen damit rechnen, dass Kriminelle im Extremfall die Identität stehlen. Da Nutzer oft viele persönliche Daten preisgeben, haben Internet-Betrüger die Möglichkeit, diese Daten für ihre Zwecke zu nutzen. Harmloser aber dennoch sehr lästig sind unerwünschte Werbung oder gezielte Phishing-Attacken. Doch auch hier ist Vorsicht geboten: Bei dubiosen Mails und Anrufen niemals Links anklicken oder weitere persönliche Informationen, wie Kontodaten, herausgeben. Seriöse Unternehmen werden Sie niemals danach fragen!


Diese Lektionen folgen aus dem Deezer-Datenleck

Das Datenleck hat eine große Bedeutung im Hinblick auf den Schutz Ihrer Persönlichkeitsrechte. Unternehmen müssen sich daher bewusst sein, dass Datenschutz eine wichtige gesellschaftliche Verantwortung darstellt. Arbeiten Firmen, wie Deezer, mit Drittanbietern zusammen, müssen sie sich auch sicher sein, dass die Partner-Unternehmen einen hohen Wert auf Datenschutz legen.


Maßnahmen zum Schutz Ihrer Daten beim Deezer-Datenleck

Es gilt, einige einfache Dinge zu beachten:

  • Nutzen Sie einen Passwortmanager. Dieser macht es Ihnen einfach, für jede Seite ein individuelles und ausreichend langes sowie sicheres Passwort zu verwenden. Dies stellt mit Abstand die wirkungsvollste Methode dar, um Ihre Daten zu schützen und weitere Cyber-Angriffe durch Hacker zu verhindern.
  • Nutzen Sie die Datenauskunft nach der DSGVO. Eine kostenlose Vorlage für eine Auskunft nach der DSGVO finden sie hier. Damit bekommen Sie einen Überblick, welche Daten wofür und von welchem Unternehmen genutzt werden und über Sie erhoben wurden. Anschließend haben Sie die Möglichkeit, die Daten zu löschen oder zu bearbeiten bzw. berichtigen.


Weniger sinnvoll zum Schutz vor Datenlecks: VPNs

Zweigeteilter Meinung sind Experten bei der Frage, ob ein VPN (virtuelles privates Netzwerk) mehr Datenschutz bietet. Bei der Nutzung eines VPNs läuft jeder Datenverkehr über die Server des VPN-Dienstes. Allerdings ist es auch hier schon vorgekommen, dass Kriminelle die Daten auslesen konnten.


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