24.11.2023: Bauhaus-Datenleck betrifft Bestelldaten der Kunden

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Bauhaus-Kunden mit einer Plus Card sind womöglich vom Datenleck der Baumarktkette betroffen. Scheinbar waren deren Daten zu Bestellungen über die Suchmaschine Bing öffentlich. Obwohl das Datenleck inzwischen geschlossen ist, bleibt ungewiss, wie viele Kunden die Datenpanne betrifft.

Bauhaus-Datenleck betrifft gewerbliche Kunden

Wohl gab es bei Bauhaus ein Datenleck, das die Plus-Card-Kunden betrifft. Genauer gesagt handelt es sich um den Onlineshop der Baumarktkette. Dieses Datenleck hat hauptsächlich Auswirkungen auf Besitzer der Plus Card. Diese Kundenkarte nutzen gewerbliche Kunden. Deren Bestelldaten waren öffentlich zugänglich über Bing abrufbar. Inhaber der Plus Card haben den Vorteil, bei Bauhaus per Rechnung zu bezahlen. Außerdem erhalten sie eine Rückvergütung von zehn Prozent, wenn sie im Jahr mindestens 5.000 Euro Umsatz generieren.

Bauhaus-Datenleck anonym gemeldet

Eine unbekannte Person informierte den IT-Blogger Günter Born über das Datenleck. Der anonyme Informant beabsichtigte eigentlich, Informationen zur Plus Card bei Bauhaus einzuholen. Dabei stieß er im Internet auf detaillierte Bestellungen anderer Bauhaus-Kunden. An diese Informationen gelangte er scheinbar, ohne sich im Bauhaus-Kundenportal anzumelden.

Komplette Bestelldaten bei Bauhaus-Datenleck einsehbar

Die Daten waren auch für Personen öffentlich zugänglich, die keine Bauhaus-Kunden sind. Teilweise reichen die Daten bis in das Jahr 2021 zurück. Es handelte sich um folgende Daten:

  • Bestellte Waren
  • Bestelldatum
  • Zahlungsbeträge
  • Zahlungsart
  • Rechnungsadresse
  • Lieferadresse

Bauhaus schließt Datenleck

Bauhaus hat anscheinend umgehend auf das Datenleck reagiert und Maßnahmen ergriffen, um diese Schwachstelle zu beheben. Born meldete nach eigenen Angaben das Datenleck am 30. Oktober sowohl den Landesdatenschutz-Beauftragten in Baden-Württemberg als auch dem Datenschutz-Beauftragten von Bauhaus. Scheinbar haben diese dafür gesorgt, dass das Datenleck bereits am nächsten Tag geschlossen worden war. Die Arbeiten bei Bing dauerten nur wenige Tage länger. Es bleibt jedoch unklar, seit wann die Datenpanne bestand und wie viele Kunden tatsächlich davon betroffen sind.


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