Audi Dieselskandal
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Audi Abgasskandal

14.01.2022 - VW-Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Sensationsurteil. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB auch bei Gebrauchtwägen!

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05.01.2022 - Audi / Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG München I für Motor 3,0 Liter V6 (EU6) Turbodieselmotor - Schadensersatz 45.512,50 Euro

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Audi Abgasskandal

Audi, die Tochter des Volkswagenkonzerns hat in Ihren Dieselmodellen verbotene Abschalteinrichtungen zur Abgaswertmanipulation verbaut.

Inhaltsverzeichnis


Audi Abgasskandal Aktuell - BGH-Urteil

BGH-Urteil vom 16.12.2021: Audi haftet auch für 3 Liter Motoren!


Der Bundesgerichtshof (BGH) sprach am 16.12.2021 (Az.: VII ZR 389/21) ein bemerkenswertes Urteil im Dieselskandal. Bereits in der Vergangenheit urteilten die Karlsruher Richter, dass Audi für Fahrzeuge mit Zweilitermotoren haftet. Nun stellte der BGH klar, dass Audi auch für die größeren 3 Liter Motoren wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadensersatz zu leisten hat. Im vorliegenden Fall ging es um den Motor EA897. Ein Turbodieselmotor mit 2967 ccm, der in fast allen Audi-Modellen mit größerer Motorisierung verbaut ist. Da im Motor EA897 dieselben illegalen Abschalteinrichtungen wie in den anderen Motoren von Audi mit 2967 ccm verbaut sind (EA896 und EA 897 EVO) ist klar, dass Audi nun für alle 3 Motoren haftet. Fehlurteile in Unterinstanzen sollten nunmehr nicht mehr ergehen. Das höchste deutsche Gericht hat nun klare Kriterien zur rechtlichen Beurteilung des Dieselbetruges durch Audi gesetzt.

Schadensersatz auch für finanzierte Fahrzeuge mit Rückgabeoption

Mit dem Urteil stärkte der BGH auch noch in einem weiteren Punkt die Rechte von geschädigten Verbrauchern. Er stellte klar, dass ein Rückgaberecht in einem Darlehensvertrag den Käufer eines manipulierten Fahrzeugs nicht an Schadenersatzansprüchen hindert. Der Kläger hatte sein Fahrzeug Audi A6 mit Motor EA897 mit einem Darlehen mit verbrieftem Rückgaberecht finanziert. Von dem Rückgaberecht hatte der Kläger nicht Gebrauch gemacht und das Fahrzeug zwar vollständig abgelöst jedoch gleichzeitig Schadensersatzansprüche geltend gemacht. Der BGH hat in diesem Fall nun geurteilt, dass nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen ist, dass der Kläger, dass Fahrzeug unter vorheriger Kenntnis einer unzulässigen Abschalteinrichtung nicht gekauft hätte. „Dass der Kläger das Darlehen vollständig ablöste, anstatt das Fahrzeug zu den beim Erwerb festgelegten Konditionen an die Verkäuferin zurückzugeben, macht diese Verletzung seines wirtschaftlichen Selbstbestimmungsrechts nicht ungeschehen. Der Nichtausübung des Rückgaberechts ist keine Zustimmung zu dem ursprünglich ungewollten Vertragsschluss zu entnehmen.“ (Az.: VII ZR 389/21) Mit dieser Aufhebung des Berufungsurteils verwies der BGH die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurück.

Was bedeutet dies nun für Verbraucher, die ein vom Abgasskandal betroffenes Audi Fahrzeug finanziert haben?

Wenn Sie ein manipuliertes Fahrzeug mittels eines Darlehens mit Rückgabeoption finanziert haben, stehen Ihnen Schadenersatzansprüche zu. Ob ihr Fahrzeug ebenfalls vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie kostenlos bei uns überprüfen lassen. Treten Sie hierzu gerne über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung.

Dr. iur. Florian Gaibler

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Geschäftsführender Gesellschafter

Dominik Wawra, M.Sc.

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Master of Science (Univ., BWL)
Geschäftsführender Gesellschafter

Aktuelles

14.01.2022 - VW-Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Sensationsurteil. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB auch bei Gebrauchtwägen!

14.01.2022.

05.01.2022 – Mercedes-Abgasskandal: Erneute Zwangsrückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt für Fahrzeuge der Reihe Mercedes-Benz G-Klasse

05.01.2022.

05.01.2022 – Wohnmobil-/Fiat-Abgasskandal: Zwangsrückrufe nun auch bei Fiat

05.01.2022.

05.01.2022 - Audi / Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG München I für Motor 3,0 Liter V6 (EU6) Turbodieselmotor - Schadensersatz 45.512,50 Euro

05.01.2022.

28.12.2021 – VW Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erzielen Erfolg vor dem OLG München für Motor EA189 – Schadensersatz 10.664,40 Euro

28.12.2021.

22.12.2021 – VW Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler gewinnen Urteil vor dem LG Regensburg für Motor EA 189 (EU5) – Schadensersatz 17.904,36 Euro.

22.12.2021.

22.12.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erreichen Urteil vor dem LG Ingolstadt für Motor 3.0 TDI (EU6) – Schadensersatz 38.950,30 Euro

22.12.2021.

22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erzielen Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU5) – Schadensersatz 15.392,01 Euro

22.12.2021.

22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 642 (EU6) – Schadensersatz 19.600,29 Euro

22.12.2021.

08.12.2021 - Fiat aktuelle Urteile: Neues BGH-Urteil vom 08.12.2021 stärkt Verbrauchern im Diesel-Abgasskandal erneut den Rücken

17.12.2021.

22.10.2021 - Sensationsbeschluss: Ewiges Widerrufsrecht wohl auch bei Kilometerleasingverträgen!

22.10.2021.

09.09.2021 - EuGH Urteil: EuGH erklärt, dass Widerruf von praktisch allen deutschen Autofinanzierungen möglich ist und Verbraucher bezahlte Raten zurückfordern können!

09.09.2021.

Audi Abgasskandal: Betroffene Modelle / Fahrzeuge

Baujahre 2004-2018:

  • A1
  • A3
  • A4
  • A5
  • A6
  • A7
  • A8
  • Q3
  • Q5
  • Q7
  • TT

Probleme beim Software-Update von Audi

Doch auch bei diesen, von Audi groß beworbenen, Softwareupdates berichten uns Verbraucher von Beschädigungen des Rußpartikelfilters, Problemen bei der Abgasrückführung und einen deutlichen Mehrverbrauch an Kraftstoff.

Haben Sie Fragen zur richtigen Vorgehensweise? Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit!


Audi-Abgasskandal: Welche Motoren sind betroffen?

Audi verwendet verbotene Abschalteinrichtungen zur Abgasmanipulation in seinen 1,6; 2,0; 3,0 und 4,2 Liter Dieselmotoren. Es handelt sich bei den kleineren Motoren bis 2,0 Liter um die Motoren EA189 und EA288, die von der Konzernmutter Volkswagen hergestellt werden. Die 3,0 und 4,2 Liter Motoren werden von Audi selbst hergestellt und auch in anderen Fahrzeugen mit größeren Motoren des VW Konzerns verbaut, wie z. B. sämtlichen Porsche Dieselmodellen (Cayenne, Macan und Panamera) oder dem VW Touareg. Audi bezeichnet die Motoren als EA896 bzw. EA897 bzw. EA897 evo.

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Audi Abgasskandal Schadensersatz Rechner

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Möglichkeit 2: Fahrzeug behalten und ca. 20% des Kaufpreises als Schadensersatz erhalten.

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Audi Abgasskandal und der Motor EA189

  • BGH hat entschieden, dass Schadensersatzansprüche bestehen
    Dass die Konzernmutter VW bei allen Audi-Modellen mit dem Motor EA189 Schadensersatz leisten muss, steht mittlerweile fest. Der Bundesgerichtshof (BGH) hat dies im März 2020 entschieden. Allen Audi-Besitzern in denen der Motor EA189 verbaut wurde, steht Schadensersatz zu.
  • Können Ansprüche heute noch geltend gemacht werden oder sind sie verjährt?
    Längere Zeit ging die Rechtsprechung davon aus, dass Ansprüche mit Ablauf des Jahres 2019 aller spätestens 2020 verjährt waren. Die Rechtsprechung hat sich jedoch geändert, so dass in den meisten Fällen immer noch Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden können. Es ist also noch nichts verjährt. So wird mittlerweile geurteilt, dass Besitzern von Fahrzeugen mit dem Motor EA189 nach wie vor ein Schadenersatzanspruch, ein sog. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB, zusteht. Die meisten Landgerichte vertreten mittlerweile diese Rechtsansicht. Es gelte nicht die 3-jährige, sondern die 10-jädrige Verjährungsfrist. 10 Jahre nach Kauf können die Besitzer von Dieselfahrzeuge mit dem Motor EA 189 also noch ihre Schadensersatzansprüche geltend machen.

Audi Abgasskandal und der Motor EA288

Der Motorentyp EA288 ist der Nachfolgemotor des Skandal-Motors EA189. Seit 2012 wurde der EA288 in fast allen Diesel-Fahrzeugen des VW-Konzerns verbaut, so auch in allen Audi-Modellen mit 1422ccm, 1598 ccm und 1986 ccm.

Die verbotenen Abschalteinrichtungen im Motor EA288

  • Volkswagen und Audi verwenden bei Fahrzeugen mit dem Motor EA288 einen „defeat device“. Eine Abschalteinrichtung bzw. ein defeat device ist nach dem ausdrücklichen Wortlaut des Art 3 Nr. 10 VO (EG) Nr. 715/2007 „ein Konstruktionsteil, das die Temperatur, die Fahrzeuggeschwindigkeit, die Motordrehzahl (UpM), den eingelegten Getriebegang, den Unterdruck im Einlasskrümmer oder sonstige Parameter ermittelt, um die Funktion eines beliebigen Teils des Emissionskontrollsystems zu aktivieren, zu verändern, zu verzögern oder zu deaktivieren, wodurch die Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems unter Bedingungen, die bei normalem Fahrzeugbetrieb vernünftigerweise zu erwarten sind, verringert wird.
  • VW und Audi verwenden bei Fahrzeugen mit dem Motor EA288 eine Softwarefunktion, die den neuen europäischen Fahrzyklus NEFZ (wenn ein Fahrzeugmodell im NEFZ die Abgaswerte einhält, erhält es eine Typengenehmigung, andernfalls nicht) anhand von sog. „Fahrkuren“ erkennt und dafür sorgt, dass das Fahrzeug ca. 1200 Sekunden nach Motorstart (solange dauert die NEFZ-Prüfung) in einen anderen Betriebsmodus (den „schmutzigen“) Abgasmodus wechselt und in diesem mindestens das 3,8-fache an zulässigem Stickoxid ausstößt. Die Frage, die sich in diesem Zusammenhang natürlich aufdrängt, ist, warum die Abgasrückführung just nach Ablauf der 1200 s massiv reduziert wird und nicht beispielsweise nach 500 s oder 2000 s. Die Antwort ist, dass die VW genau wusste, dass der standartisierte NEFZ Testzyklus 1180 s dauert und man nach „Bestehen“ dieses Testzykluses die Typengenehmigung für das Fahrzeug erhält. Dass das Fahrzeug im realen Fahrbetrieb weit höheren Ausstoß aufweist, als gesetzlich zulässig, war VW egal.
  • Außerdem verändern Volkswagen und Audi beim Motor EA288 abhängig vom Motorzustand (Kühlwasser, Öltemperatur usw.) die Emissionsminderungsmaßnahmen am Fahrzeug auf der Straße durchgeführt wird.
  • VW und Audi verwenden beim EA288 ein sog. Thermofenster, also einer Steuerung der Abgasrückführung anhand der Außentemperatur. Auch dies ist eine Abschalteinrichtung. Dies hat der EuGH mit Urteil vom 17.12.2020, Rechtssache-693/18 (dort Rdn. 40), klar entschieden. Wörtlich formulierte er: „Ein Hersteller darf keine Abschalteinrichtung einbauen, die bei Zulassungsverfahren systematisch die Leistung des Systems zur Kontrolle der Emissionen von Fahrzeugen verbessert, um ihre Zulassung zu erreichen…“

Audi Dieselskandal und die Motoren EA896; EA896Gen2; EA897 und EA897 evo

Diese Motoren gibt es mit 2987 ccm und 4134 ccm. Zahlreiche Rückrufe wegen illegaler Abschalteinrichtungen ergingen bereits für diese Motoren.

Die Abschalteinrichtungen im EA896 und EA897

Insgesamt verwendet Audi in diesen Motoren mindestens vier verschiedene Strategien im Emissionskontrollsystem, die illegale Abschalteinrichtungen darstellen.

Strategie A und B

Die von Audi verwendeten Strategien A und B werden nahezu ausschließlich unter den Bedingungen der Prüfung Typ 1 der Verordnung (EG) Nr. 715/2007 genutzt. Der Nutzung einer Aufheizstrategie (Strategie A} bei der Prüfung Typ 1 geht die Nutzung einer Strategie „Alternatives Aufheizen'' (Strategie B) während der Vorkonditionierung des Fahrzeugs zum Zwecke der Prüfung Typ 1 voraus. Beim Einsatz beider Strategien wird die Überschreitung des NOx-Grenzwertes bei der Prüfung Typ 1 sicher vermieden.

Bei der Strategie A wird zum Starten der Aufheizstrategie eine Vielzahl von lnitialisierungsparametern verwendet, die über eine UND-Verknüpfung miteinander verbunden sind. D. h., alle Bedingungen müssen gleichzeitig vorliegen, dann wird die Aufheizstrategie genutzt. Die zu den Parametern gehörenden Werte (Schaltbedingungen) sind so eng bedatet. dass die Aufheizstrategie nahezu ausschließlich im Neuen Europäischen Fahrzyklus (NEFZ) und den dort definierten Prüfbedingungen wirkt. Schon kleine Abweichungen in Fahrprofil und Umgebungsbedingungen führen zur Abschaltung der Aufheizstrategie.

Der auf den Prüfzyklus Typ 1 abstellenden Strategie A ist eine Strategie B vorgelagert. Strategie B ist durch einen Softwarealgorithmus gekennzeichnet, der die Vorkonditionierung des Fahrzeugs zur Durchführung der Prüfung Typ 1 erkennen kann. Mit dieser Vorkonditionierungserkennung wird ein höherer NH3-Füllstand im SCR erreicht.
Die Parameter und zugehörigen Werte (Schaltbedingungen) sind so bedatet, dass sie die Vorkonditionierung des Fahrzeugs mit drei außerstädtischen Fahrzyklen des NEFZ sowie das damit einhergehende Lastprofil erkennen. Der höhere NH3-Füllstand im SCR ist zum Bestehen der Prüfung Typ 1 notwendig ist. Auf den Betrieb auf der Straße wirkt sich die Strategie in aller Regel nicht aus, da sie dort nicht zum Einsatz kommt.

Strategie C

Weiterhin besitzt diese Fahrzeuge keine Strategie (Re-:Entry Aufheizen= Strategie C), mit der unter normalen Betriebsbedingungen der erneute Einstieg in die Aufheizstrategie ermöglicht wird.

Strategie D

Zudem werden beim Betrieb des SCR-Katalysators zwei unterschiedliche Betriebsarten zur Eindüsung von Reagens verwendet, welche als Parameter für die Umschaltung unter anderem die Fahrzeuggeschwindigkeit verwenden. Unterschieden werden der Speicher- und der Onlineberieb. Im Onlinebetrieb findet eine Zurücknahme der Reaganseindüsung statt. Hintergrund war, dass ansonsten größere AdBlue Tanks eingebaut hätten werden müssen oder öfter Adblue hätte nachgefüllt werden müssen.

Mit der Strategie A enthält das Motorsteuergerät eine Abschalteinrichtung. Durch Erfassung und Auswertung verschiedener physikalischer Größen wird eine Aufheizstrategie im Emissionskontrollsystem betrieben oder abgeschaltet. Wird die Aufheizstrategie (Strategie A) abgeschaltet, verschlechtert sich das Stickoxidemissionsverhalten. Ist die Aufheizstrategie einmal abgeschaltet, ist auch kein Zurückwechseln mehr in diese möglich, so dass die Abgasrückführung dann dauerhaft abgeschaltet ist.

Die Wirkung des Emissionskontrollsystems wird durch die Verwendung einer mit einer Prüfzykluserkennung einhergehenden Aufheizstrategie (Strategie A) außerhalb der Prüfbedingungen der VO (EG) Nr. 715/2007 in Verbindung mit der VO (EU) 692/2008 im unzulässigen Umfang verringert. Gleiches gilt für die Strategien B, C und D.

Audi verwendet darüber hinaus auch bei den Motoren EA896 und EA897 ein sog. Thermofenster, also einer Steuerung der Abgasrückführung anhand der Außentemperatur. Auch dies ist eine Abschalteinrichtung. Dies hat der EuGH mit Urteil vom 17.12.2020, Rechtssache-693/18 (dort Rdn. 40), klar entschieden. Wörtlich formulierte er: „Ein Hersteller darf keine Abschalteinrichtung einbauen, die bei Zulassungsverfahren systematisch die Leistung des Systems zur Kontrolle der Emissionen von Fahrzeugen verbessert, um ihre Zulassung zu erreichen…“

Warum schummelte Audi bei den größeren Dieselmotoren?

Offensichtlich war dies der Gewinnoptimierung im Unternehmen geschuldet. Ein derzeit laufendes Strafverfahren vor dem Landgericht München II (Az. 64 JS 22724/19) brachte diese Erkenntnis zu Tage. In diesem Verfahren sind der damalige Vorstandsvorsitzende Rupert Stadler, der Technikvorstand Wolfgang Hatz sowie die Ingenieure Henning Löser und Giovanni Pamio wegen Betrug, mittelbarer Falschbeurkundung sowie strafbarer Werbung angeklagt.

Der Ingenieur und Motorenentwickler Pamio, der an der Abgasnachbehandlung arbeitete, sagte in dem Prozess, dass die Probleme, die Abgaswerte der „Clean Diesel“-Motoren ohne einen unerwünschten hohen Verbrauch des Harnstoff-Zusatzes „AdBlue“ unter Kontrolle zu halten, allen bei Audi – bis hin zur Konzernspitze – bekannt gewesen seien. Er sei immer transparent mit den Problemen umgegangen, die Audi letztlich mit einer Software zu lösen versuchte, die die Abgaswerte auf dem Prüfstand manipulierte. „Alles wurde von oben bestimmt“, ließ Herr Pamio über seinen Verteidiger ausrichten. Nach Fahrtests habe seine Abteilung größere Adblue-Harnstoff-Tanks oder ein Jahr mehr Zeit gefordert, aber vergebens: „Kein Platz, zu teuer, es war immer die gleiche Geschichte“, sagte Pamio. Beschleunigung, Verbrauch und Kosten seien wichtiger gewesen als Abgaswerte.

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Audi Abgasskandal aktuelle Urteile 2021 und 2022

28.11.2021 Audi-Abgasskandal – Bundesgerichtshof stellt klar, dass Audi im Dieselskandal zu Schadensersatz verpflichtet ist.


Der Bundesgerichtshof hat die Revision von Audi gegen mehrere Entscheidungen des Oberlandesgerichts München zurückgewiesen. Dieses hatte Audi zur Zahlung einer Entschädigung an Dieselfahrer verurteilt, in deren Fahrzeugen der Motor EA 189 der Konzernmutter Volkswagen verbaut war. Danach habe Audi von der unzulässigen Abschalteinrichtung in den Motoren von VW gewusst und sei somit selbst beteiligt gewesen. Den Klägern stünden deshalb Schadenersatzansprüche wegen sittenwidriger Schädigung gem. § 826 BGB gegen Audi zu. Dies ist laut BGH revisionsrechtlich nicht zu beanstanden. Es ist die erste vor dem BGH erfolgreiche Schadensersatzklage gegen Audi im Zusammenhang mit dem Dieselskandal.

Audi haftet darüber hinaus auch für die Motoren EA896, EA896 Gen2 und EA897 auf Schadensersatz. Dies sind die größeren Motoren mit 2967 ccm bzw. 4134 ccm. Dort fehlt es bisher jedoch an einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs, da Audi die Entscheidungen der Landgerichte und Oberlandesgericht, in denen Audi verurteilt wird, akzeptiert und erst gar nicht versucht, diese anzugreifen. Diese Praxis von Audi dürfte sich nach Einschätzung von Rechtsanwalt Dominik Wawra auch in Zukunft nicht ändern.

„Die aktuelle Entscheidung des Bundesgerichtshofs konsequent und richtig. Der BGH hat im Mai 2020 klar entschieden, dass den Eigentümern von Fahrzeugen mit verbotener Abschalteinrichtung Schadenersatzansprüche zustehen. Die jetzige Entscheidung gegen Audi war daher nicht überraschend, sondern zu erwarten“, resümiert Rechtsanwalt Dominik Wawra.

14.01.2022 VW-Abgasskandal Gebrauchtwagen: Wawra und Gaibler erstreiten Sensationsurteil. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB auch bei Gebrauchtwägen!

Ansprüche geschädigter Besitzer von Fahrzeugen mit dem Motor EA189 sind nicht verjährt und können auch noch 10 Jahre nach Kauf geltend gemacht werden. Rechtlich greift hier ein sog. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB.

Während dies bei als Neuwagen gekauften Fahrzeugen mittlerweile als stetige Rechtsprechung angesehen werden kann, sah dies bei Gebrauchtwagen bisher anders aus. Das Landgericht Memmingen folgte mit Urteil vom 13.01.2022, Az.: 22 O 1218/21, nun aber der Rechtsauffassung der Rechtsanwaltskanzlei Wawra und Gaibler und sprach den Restschadensersatzanspruch auch bei einem als Gebrauchtwagen erworbenen Fahrzeug mit EA189-Motor zu. Der Motor ist in den 1,6 und 2,0 Liter Diesel Fahrzeugen des VW Konzerns, Volkswagen, Audi, Seat und Skoda verbaut.

Im konkreten Fall erwarb der von der Kanzlei Wawra und Gaibler vertretene Kläger am 18.5.2012 bei einem Autohaus einen gebrauchten VW Touran mit 28.200 km zum Preis von 19.000 € (Erstzulassung im Mai 2011). Das Fahrzeug verfügte über einen Motor vom Typ EA 189, welcher mittels Fahrzykluserkennung erkennt, wenn das Fahrzeug zur Prüfung ob die NOx- Abgasgrenzwerte eingehalten werden, sich auf einem Prüfstand befindet. In diesem Fall wird in einen günstigeren Abgasreinigungsmodus umgeschaltet, um allein auf dem Prüfstand die geltenden Grenzwerte einzuhalten, was gegenüber dem Kraftfahrtbundesamt als Zulassungsbehörde verschwiegen wurde.

Das Gericht verurteilte die Volkswagen AG zu Schadensersatz in Höhe von EUR 13.658,74 (= EUR 19.000,00 Kaufpreis abzüglich Nutzungsentschädigung EUR 5.341,26) nebst Zinsen gegen Rückgabe des Fahrzeugs.


  • 05.01.2022 - Audi/Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG München I für Motor 3,0 Liter V6 (EU6) Turbodieselmotor - Schadensersatz 45.512,50 Euro

    Mit aktuellem Urteil vom 23.12.2021 verurteilt das Landgericht München I in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Audi AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.
  • 22.12.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erreichen Urteil vor dem LG Ingolstadt für Motor 3.0 TDI (EU6) – Schadensersatz 38.950,30 Euro

    Mit aktuellem Urteil vom 17.12.2021 verurteilte das Landgericht Ingolstadt in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Audi AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.

    Das Gericht ging in seinem Urteil davon aus, dass der Motor des Fahrzeugs Audi A6 3.0 TDI quattro, mit einer sog. „illegalen Abschalteinrichtung“ versehen ist. Diese sorgte dafür, dass die Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand und nicht im realen Fahrbetrieb auf der Straße arbeitet. Für das streitgegenständliche Fahrzeug erging insofern ein verpflichtendes Rückrufschreiben des Kraftfahrtbundesamtes, damit die Beklagte auf Anordnung des KBA eine Aktualisierung der Motorsoftware vornehmen kann. Die Klägerin hat dieses Softwareupdate aufspielen lassen.

    Die von Audi getroffene unternehmerische Entscheidung, dass der mit einer unzulässigen Abschalteinrichtung ausgestattete Motor in unterschiedliche Fahrzeugtypen und damit auch in dem streitgegenständlichen Fahrzeug eingebaut und dieser sodann in Verkehr gebracht wird, war sittenwidrig (vgl. ausführlich OLG Karlsruhe, Urteil vom 18. Juli 2019 – 17 U 160/18). Durch diese Entscheidung ist der Klagepartei kausal ein Schaden entstanden, nämlich der Abschluss des Kaufvertrags über das streitgegenständliche Fahrzeug. Die Beklagte hatte auch im Zeitpunkt ihrer Entscheidung Kenntnis von dem Eintritt eines Schadens, der Kausalität des eigenen Verhaltens für den Eintritt des Schadens und der die Sittenwidrigkeit des Verhaltens begründenden Umstände.
    Das Inverkehrbringen des Fahrzeugs mit der Motorsteuerung stellt einen Verstoß gegen Art. 5 Abs. 2 Satz 1 VO (EG) 715/2007 i.V.m. Art. 3 Nr. 10 VO (EG) 715/2007 darstellt, weil es sich hierbei um eine Abschalteinrichtung handelt, die die Wirkung von Emissionskontrollsystemen verringert.

    Die Besitzerin des Audis erwarb das Kfz am 01.09.2016 als Gebrauchtwagen (Kilometerstand 6.625) zu einem Kaufpreis von 49.736,34 Euro. Zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung betrug die Laufleistung des Fahrzeugs 70.248 km. Audi wurde dazu verurteilt, den PKW zurückzunehmen und gemäß §§ 826, 31 BGB Schadensersatz in Höhe von 38.950,30 Euro zu leisten.

  • 16.12.2021 – Audi Abgasskandal aktuelle Urteile. BGH-Urteil vom 16.12.2021: Audi haftet auch für 3 Liter Motoren

    Der Bundesgerichtshof (BGH) sprach am 16.12.2021 (Az.: VII ZR 389/21) ein bemerkenswertes Urteil im Dieselskandal.

    Bereits in der Vergangenheit urteilten die Karlsruher Richter, dass Audi für Fahrzeuge mit Zweilitermotoren haftet. Nun stellte der BGH klar, dass Audi auch für die größeren 3 Liter Motoren wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung Schadensersatz zu leisten hat. Im vorliegenden Fall ging es um den Motor EA897. Ein Turbodieselmotor mit 2967 ccm, der in fast allen Audi-Modellen mit größerer Motorisierung verbaut ist. Da im Motor EA897 dieselben illegalen Abschalteinrichtungen wie in den anderen Motoren von Audi mit 2967 ccm verbaut sind (EA896 und EA 897 EVO) ist klar, dass Audi nun für alle 3 Motoren haftet. Fehlurteile in Unterinstanzen sollten nunmehr nicht mehr ergehen. Das höchste deutsche Gericht hat nun klare Kriterien zur rechtlichen Beurteilung des Dieselbetruges durch Audi gesetzt.

    Schadensersatz auch für finanzierte Fahrzeuge mit Rückgabeoption

    Mit dem Urteil stärkte der BGH auch noch in einem weiteren Punkt die Rechte von geschädigten Verbrauchern. Er stellte klar, dass ein Rückgaberecht in einem Darlehensvertrag den Käufer eines manipulierten Fahrzeugs nicht an Schadenersatzansprüchen hindert.

    Der Kläger hatte sein Fahrzeug Audi A6 mit Motor EA897 mit einem Darlehen mit verbrieftem Rückgaberecht finanziert. Von dem Rückgaberecht hatte der Kläger nicht Gebrauch gemacht und das Fahrzeug zwar vollständig abgelöst jedoch gleichzeitig Schadensersatzansprüche geltend gemacht.

    Der BGH hat in diesem Fall nun geurteilt, dass nach der allgemeinen Lebenserfahrung davon auszugehen ist, dass der Kläger, dass Fahrzeug unter vorheriger Kenntnis einer unzulässigen Abschalteinrichtung nicht gekauft hätte. „Dass der Kläger das Darlehen vollständig ablöste, anstatt das Fahrzeug zu den beim Erwerb festgelegten Konditionen an die Verkäuferin zurückzugeben, macht diese Verletzung seines wirtschaftlichen Selbstbestimmungsrechts nicht ungeschehen. Der Nichtausübung des Rückgaberechts ist keine Zustimmung zu dem ursprünglich ungewollten Vertragsschluss zu entnehmen.“ (Az.: VII ZR 389/21)

    Mit dieser Aufhebung des Berufungsurteils verwies der BGH die Sache zur neuen Verhandlung und Entscheidung an das Berufungsgericht zurück.

    Was bedeutet dies nun für Verbraucher, die ein vom Abgasskandal betroffenes Fahrzeug finanziert haben?

    Wenn Sie ein manipuliertes Fahrzeug mittels eines Darlehens mit Rückgabeoption finanziert haben, stehen Ihnen Schadenersatzansprüche zu.

    Ob ihr Fahrzeug ebenfalls vom Abgasskandal betroffen ist, können Sie kostenlos bei uns überprüfen lassen. Treten Sie hierzu gerne über unser Kontaktformular mit uns in Verbindung.

  • 08.12.2021 – Audi / Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG Ellwangen für Motor 3.0 TDI (EU6) – Schadensersatz 41.314,01 Euro
  • 01.12.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG Bamberg für Motor EA 897 V-TDI (EU 6) – Schadensersatz 37.188,95 Euro.
  • 24.11.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ulm. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 26.039,97 Euro leisten.
  • 23.11.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ellwangen. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 44.987,99 Euro leisten.
  • 03.11.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten zweitinstanzliches Urteil vor dem Oberlandesgericht München. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 29.044,61 Euro leisten.
  • 20.10.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten zweitinstanzliches Urteil vor dem Oberlandesgericht München. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 44.127,89 Euro leisten.
  • 20.10.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 32.698,01 Euro leisten.
  • 12.10.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Memmingen. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 10.009,85 Euro für A6 mit über 213.000 km Laufleistung bezahlen.
  • 12.10.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Memmingen. Audi muss 55.332,21 Euro Schadensersatz leisten.
  • 12.10.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 31.111,43 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!
  • 06.10.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Ulm. Audi muss 52.366,48 Euro Schadensersatz leisten.
  • 29.09.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Nürnberg-Fürth. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 46.490,06 Euro leisten.
  • 29.09.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 45.379,65 Euro leisten.
  • 15.09.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss 36.139,27 Euro Schadensersatz leisten.
  • 15.09.2021 – Audi Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 28.335,66 Euro leisten.
  • 01.09.2021 – Audi/Porsche Abgasskandal - Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ingolstadt. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 70.710,39 Euro leisten.
  • 25.08.2021 – Audi Abgasskandal Aktuell - Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ulm. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 27.810,77 Euro leisten.
  • 25.08.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 47.757,77 Euro leisten.
  • 17.08.2021 – Audi Abgasskandal Aktuell - Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 37.360,50 Euro leisten.
  • 23.08.2021 – Audi Abgasskandal Aktuell - Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Ingolstadt. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 50.407,10 Euro leisten.
  • 28.07.2021 – Audi Dieselskandal - Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Memmingen. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 36.662,57 Euro leisten.
  • 13.07.2021 – Audi/VW Dieselskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Augsburg. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 26.864,85 Euro leisten.
  • 09.06.2021 – Audi Dieselskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil gegen Audi vor dem Landgericht Ingolstadt. Audi muss Schadensersatz in Höhe von 38.782,73 Euro leisten


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