18.08.2021 - Mercedes Abgasskandal Aktuell - Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil gegen Daimler vor dem Landgericht Stuttgart. Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 22.417,64 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!

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Mit aktuellem Urteil vom 04.08.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart die Daimler AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Das Gericht ging in seinem Urteil davon aus, dass die Motorsteuerung des PKWs (Mercedes Benz C 220 D) zwei verschiedene Modi verwendet. Der intensive Modus werde im NEFZ angewandt und führe zu der Einhaltung der Grenzwerte für NOx u.a. durch eine intensive AdBlue-Dosierung, während diese ansonsten in vergleichbaren Situationen - nicht eingesetzt bzw. deaktiviert wird. Die Grenzwerte würden ohne die illegale Beeinflussung massiv überschritten werden. Die Motorsteuerung erkenne durch ein Zeit-Geschwindigkeit-Profil bzw. anhand der Fahrkurve ein Fahrverhalten, das dem NEFZ entspreche, wobei ein schmaler Toleranzkorridor mitberücksichtigt sei. Insbesondere schalte der Modus zeitabhängig spätestens nach 20 Minuten (1200 Sekunden) um. Dies geschehe im Hinblick auf die maximale Dauer des NEFZ von 1180 Sekunden.
Der Besitzer des Mercedes erwarb das Fahrzeug am 13.03.2019 als Gebrauchtwagen zu einem Kaufpreis von 24.750,00 Euro. Zum Zeitpunkt der mündlichen Verhandlung am 07.07.2021 betrug der Kilometerstand etwa 94.000 km. Daimler wurde dazu verurteilt, den PKW zurückzunehmen und an den Kläger einen Betrag in Höhe von 22.417,64 Euro zu bezahlen.


Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

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