23.11.2021 – VW Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Augsburg. VW muss Schadensersatz in Höhe von 23.829,41 Euro leisten. Kostenlose Ersteinschätzung!


Mit aktuellem Urteil vom 29.10.2021 verurteilte das Landgericht Augsburg in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Volkswagen AG erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Das Gericht bestätigte in seinem Urteil, dass der Motor des Fahrzeugs Audi Q3 mit einer sog. „illegalen Abschalteinrichtung“ versehen ist. Diese sorgte dafür, dass die Abgasreinigung nur auf dem Prüfstand und nicht im realen Fahrbetrieb auf der Straße arbeitet. Weiterhin unterliegt das Fahrzeug einem verpflichtenden Rückruf durch das Kraftfahrt-Bundesamt. Der Motor des Audis wurde von der Muttergesellschaft Volkswagen entwickelt, weshalb diese auch für manipulierte Audifahrzeuge haftet. Wiederum bestätigt sich, dass beim Motor EA189 noch keine Verjährung eingetreten ist.
Der Besitzer des Audis erwarb das Kfz am 29.09.2012 als Neuwagen zu einem Kaufpreis von 31.841,50 Euro. Volkswagen wurde dazu verurteilt, den PKW zurückzunehmen und an den Kläger einen Betrag in Höhe von 23.829,41 Euro zu bezahlen.
Rechtsanwältin Sandra Mader von der Kanzlei Wawra und Gaibler führt zu dem Urteil aus: „Es hat sich mittlerweile endgültig die Rechtsansicht durchgesetzt, dass bei manipulierten Fahrzeugen die 10-jährige Verjährung gilt. Das heißt Fahrzeugbesitzer können 10 Jahre nach Kauf noch Schadensersatzansprüche gegen die Fahrzeughersteller geltend machen. Auch wer sich nicht an der Musterfeststellungsklage gegen VW beteiligt hat, kann im Rahmen einer Individualklage seine Rechte noch heute durchsetzen.“










Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

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