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Mercedes Abgasskandal

14.01.2022 - VW-Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Sensationsurteil. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB auch bei Gebrauchtwägen!

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05.01.2022 - Audi / Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG München I für Motor 3,0 Liter V6 (EU6) Turbodieselmotor - Schadensersatz 45.512,50 Euro

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Mercedes Dieselskandal

Auch die Premium Tochter des Daimler Konzerns Mercedes-Benz hat bei Ihren Dieselfahrzeugen betrogen. Seit 2017 laufen, neben den USA, auch in Deutschland Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen vorsätzlichen Betruges.

Insgesamt sind ca. 480.000 deutsche Mercedes Besitzer von Rückrufaktionen des KBA betroffen. Europaweit sogar 3 Millionen Mercedes Fahrer. Sollte Mercedes Sie darüber noch nicht informiert haben, so wird der Hersteller dies womöglich erst in nächster Zeit oder den nächsten Monaten machen. So lange sollten Sie nicht zögern, da Sie hierdurch andernfalls wichtige Ansprüche verlieren können.

Inhaltsverzeichnis

Mercedes-Abgasskandal Aktuell

28.11.2021 Mercedes-Abgasskandal: Erneute Zwangsrückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt für weltweit über 200.000 Fahrzeuge.


Die Welle von Zwangsrückrufen bei Dieselfahrzeugen von Mercedes nimmt kein Ende. Nun betrifft es die Modelle der A-Klasse, B-Klasse und den CLA. Es wurden illegale Abschalteinrichtung in den Fahrzeugen verbaut, die die Abgaswerte manipulieren. Am 29.10.2021 erging ein Rückruf für weltweit 51.156 Fahrzeuge der A-Klasse und B-Klasse. Das Kraftfahrtbundesamt schreibt in seiner Beschreibung des Rückrufs: „Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw. der unzulässigen Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems.“

Der Hersteller-Code des Rückrufs lautet 5497524.

Am 08.11.2021 erging ein weiterer Rückruf mit dem Hersteller-Code 5496147. Betroffen sind weltweit 162.355 Fahrzeuge der A-Klasse, B-Klasse und das Modell CLA. In der Beschreibung dieses Rückrufs führ das Kraftfahrbundesamt aus: „Konformitätsabweichung bezüglich der Regeneration des Dieselpartikelfilters.“

Rechtsanwalt Dominik Wawra erklärt: „Der Dieselskandal bei Mercedes nimmt kein Ende. Besitzern von betroffenen Modellen stehen Schadensersatzansprüche zu. Auch Gutachten unabhängiger Sachverständiger, die uns vorliegen, kommen zu dem Schluss, dass Mercedes bis zu 8 unzulässige Abschalteinrichtungen in seinen Fahrzeugen.

Dr. iur. Florian Gaibler

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Geschäftsführender Gesellschafter

Dominik Wawra, M.Sc.

Rechtsanwalt, Dipl. Jur.,
Master of Science (Univ., BWL)
Geschäftsführender Gesellschafter

Aktuelles

14.01.2022 - VW-Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Sensationsurteil. Restschadensersatzanspruch nach § 852 BGB auch bei Gebrauchtwägen!

14.01.2022.

05.01.2022 – Mercedes-Abgasskandal: Erneute Zwangsrückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt für Fahrzeuge der Reihe Mercedes-Benz G-Klasse

05.01.2022.

05.01.2022 – Wohnmobil-/Fiat-Abgasskandal: Zwangsrückrufe nun auch bei Fiat

05.01.2022.

05.01.2022 - Audi / Porsche Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG München I für Motor 3,0 Liter V6 (EU6) Turbodieselmotor - Schadensersatz 45.512,50 Euro

05.01.2022.

28.12.2021 – VW Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erzielen Erfolg vor dem OLG München für Motor EA189 – Schadensersatz 10.664,40 Euro

28.12.2021.

22.12.2021 – VW Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler gewinnen Urteil vor dem LG Regensburg für Motor EA 189 (EU5) – Schadensersatz 17.904,36 Euro.

22.12.2021.

22.12.2021 – Audi Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erreichen Urteil vor dem LG Ingolstadt für Motor 3.0 TDI (EU6) – Schadensersatz 38.950,30 Euro

22.12.2021.

22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erzielen Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU5) – Schadensersatz 15.392,01 Euro

22.12.2021.

22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 642 (EU6) – Schadensersatz 19.600,29 Euro

22.12.2021.

08.12.2021 - Fiat aktuelle Urteile: Neues BGH-Urteil vom 08.12.2021 stärkt Verbrauchern im Diesel-Abgasskandal erneut den Rücken

17.12.2021.

22.10.2021 - Sensationsbeschluss: Ewiges Widerrufsrecht wohl auch bei Kilometerleasingverträgen!

22.10.2021.

09.09.2021 - EuGH Urteil: EuGH erklärt, dass Widerruf von praktisch allen deutschen Autofinanzierungen möglich ist und Verbraucher bezahlte Raten zurückfordern können!

09.09.2021.
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Vom Mercedes Abgasskandal betroffene Modelle

Unter anderem betroffene Mercedes-Benz Modelle der Baujahre 2008 bis 2019:

  • Vito
  • Mercedes Sprinter
  • SLC
  • SLK
  • GL
  • GLA
  • GLK
  • GLC
  • GLE
  • ML
  • CLA
  • Citan
  • A-Klasse
  • B-Klasse
  • G-Klasse
  • V-Klasse
  • C-Klasse
  • E-Klasse
  • R-Klasse
  • S-Klasse

Quelle :
https://www.daimler.com/innovation/diesel/rueckruf-faq.html

Wir warnen ausdrücklich davor, der Aufforderung des Kraftfahrtbundesamtes, ein verpflichtendes Update installieren zu lassen, nachzukommen.
Die bereits oben geschilderten Mängel, sowie erhöhter Dieselverbrauch, Leistungsverlust und Garantieverlust bei allen kommenden Mängeln, können die Folge sein.

Haben Sie Fragen zur richtigen Vorgehensweise? Kontaktieren Sie uns gerne jederzeit!

Rückrufe bei Mercedes

Der erste offizielle Rückruf durch das Kraftfahrbundesamt (KBA) erging im Mai 2018 für den Transporter Vito, im Juni folgten diverse weitere Modelle. Im Juni 2019 erfolgte er für 60.000 Mercedes-Benz GLK und im Oktober 2019 wurden verbotene Abschalteinrichtungen in 260.000 Mercedes Sprintern publik. Die nächste Rückrufanordnung wurde im Januar für zwölf weitere Modelle mit den Motoren OM651, OM642, OM 607 und OM640 (Euro 5 und Euro 8) der Baujahre 2012 bis 2018 erlassen. Grund für die Rückrufe ist laut Kraftfahrbundesamt der Verbau „unzulässiger Abschalteinrichtungen“.

Gutschein über 100 Euro

Mercedes bietet seit Oktober 2019 eine Gutschein-Aktion zum Software-Update an. Fahrzeughalter mit einem Mercedes der Schadstoffklassen Euro 5 und Euro 6 sollten vom Aufspielen eines Software-Update gewonnen werden, indem ihnen ein 100-Euro-Gutschein zugesprochen wurde. Das Geld wird jedoch nicht bar ausgezahlt, sondern kann für eine Dienstleistung in den jeweiligen Vertragswerkstätten eingelöst werden.

Mercedes Dieselskandal Softwareupdate

Wir warnen ausdrücklich davor, der Aufforderung des Kraftfahrtbundesamtes, ein verpflichtendes Update installieren zu lassen, nachzukommen.
 Die bereits oben geschilderten Mängel, sowie erhöhter Dieselverbrauch, Leistungsverlust und Garantieverlust bei allen kommenden Mängeln, können die Folge sein.


Wie funktioniert die Abschalteinrichtung bei Mercedes?

Mercedes hat verschiedene illegale Abschalteinrichtungen in seinen Fahrzeugen verbaut.

Kühlmitte-Sollwert-Temperaturregelung


Eine Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung sorgt dafür, dass auf dem Prüfstand weniger Stickoxide ausgestoßen werden. D.h. eine im Fahrzeug verbaute Software bewirkt, dass unter den Bedingungen, die bei der für die Typzulassung notwendigen Prüfung im Labor herrschen, die Kühlmitteltemperatur künstlich niedrig gehalten wird, wodurch sich die Aufwärmung des Motoröls verzögert, sodass die Stickoxidwerte auf dem Prüfstand sicher unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bleiben; im Straßenbetrieb wird diese Funktion hingegen deaktiviert und der Grenzwert um ein Vielfaches überschritten.

Erhöhte AdBlue Einspritzung

Bei Fahrzeugen mit AdBlue Einspritzung verwendet Daimler folgenden Trick:
Auf dem Rollenprüfstand durch eine erhöhte Einspritzung von AdBlue der NOx Ausstoß gesenkt. Unter normaler Fahrweise wird die AdBlue- Einspritzung herunter gefahren, sodass die NOx-Werte deutlich höher sind.

Öffnung der Kühlerjalousie

Falls das Fahrzeug den Europäischen Fahrzyklus NEFZ erkennt und deshalb die Kühlmitteltemperatur künstlich niedrig hält, wird zusätzlich -sofern vorhanden - die Kühlerjalousie vor dem Motor geöffnet. Diese wird im normalen Straßenbetrieb erst bei hoher Motorlast geöffnet, die auf dem Prüfstand wegen der ungewöhnlich geringen Beschleunigung nicht herrschen. Dies führt zu einer fehlerhaft niedrigen Messung der CO2-Emission auf dem Prüfstand, da der der Motor und damit auch die Abgasrückführung zusätzlich gekühlt werden, da sie dem Fahrwind ausgesetzt sind, was zu einer weiteren Verbesserung der NOX-Werte führt.

Thermofenster

Mercedes setzt ein sog. Thermofensters, also einer Steuerung der Abgasrückfürhung anhand der Außentemperatur, ein. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Dezember 2020 eindeutig entschieden, dass eine solches Thermofenster eine verbotene Abschalteinrichtung darstellt.

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Mercedes Abgasskandal Schadensersatz Rechner

Möglichkeit 1: Fahrzeug zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten.

Möglichkeit 2: Fahrzeug behalten und ca. 20% des Kaufpreises als Schadensersatz erhalten.

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1. Mercedes zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten

Auto zurückgeben und Kaufpreis zurückerhalten Neue, gebrauchte und Leasing Fahrzeuge – in allen drei Fällen können Sie möglicherweise den Kaufpreis erstattet bekommen. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten sie gerne kostenlos und unverbindlich!

2. Mercedes behalten und Schadenersatz geltend machen

Eine Rückabwicklung des gesamten Kaufvertrags kommt für Sie nicht in Frage? Wenn Sie Ihr Auto trotz Fahrverboten und Wertminderung behalten wollen, können sie bis zu 10.000€ Schadenersatz erhalten. Egal ob Neu- oder Gebrauchtwagen oder Leasing-Fahrzeug. Auch ohne Rechtsschutzversicherung ohne Kostenrisiko möglich. Wir beraten Sie gerne kostenlos und unverbindlich!

Folgende Modelle mit Dieselmotor sind vom Abgasskandal betroffen.

  • A-Klasse
  • B-Klasse
  • C-Klasse
  • CLA-Klasse
  • CLS-Klasse
  • E-Klasse
  • G-Klasse
  • GL
  • GLC
  • GLE
  • GLK
  • GLS
  • M-Klasse
  • ML-Klasse
  • S-Klasse
  • SLC-Klasse
  • SLK-Klasse
  • Sprinter
  • V-Klasse
  • Viano
  • Vito

Mercedes hat verschiedene illegale Abschalteinrichtungen in seinen Fahrzeugen verbaut. Ein Gutachten des Stuttgarter Experten Dr. Markus Heitz hat 4 illegale Abschalteinrichtungen festgestellt. Das Gutachten wurde von der Kanzlei Wawra & Gaibler dem Oberlandesgericht Stuttgart vorgelegt. Folgende illegale Abschalteinrichtungen waren im getesteten Fahrzeug, einem Mercedes-Benz E 220 BLUE, verbaut:

Kühlmitte-Sollwert-Temperaturregelung

Eine Kühlmittel-Sollwert-Temperaturregelung sorgt dafür, dass auf dem Prüfstand weniger Stickoxide ausgestoßen werden. D.h. eine im Fahrzeug verbaute Software bewirkt, dass unter den Bedingungen, die bei der für die Typzulassung notwendigen Prüfung im Labor herrschen, die Kühlmitteltemperatur künstlich niedrig gehalten wird, wodurch sich die Aufwärmung des Motoröls verzögert, sodass die Stickoxidwerte auf dem Prüfstand sicher unterhalb des gesetzlichen Grenzwertes bleiben; im Straßenbetrieb wird diese Funktion hingegen deaktiviert und der Grenzwert um ein Vielfaches überschritten.

Erhöhte AdBlue Einspritzung


Bei Fahrzeugen mit AdBlue Einspritzung verwendet Daimler folgenden Trick:
Auf dem Rollenprüfstand durch eine erhöhte Einspritzung von AdBlue der NOx Ausstoß gesenkt. Unter normaler Fahrweise wird die AdBlue- Einspritzung heruntergefahren, sodass die NOx-Werte deutlich höher sind.

Öffnung der Kühlerjalousie


Falls das Fahrzeug den Europäischen Fahrzyklus NEFZ erkennt und deshalb die Kühlmitteltemperatur künstlich niedrig hält, wird zusätzlich -sofern vorhanden - die Kühlerjalousie vor dem Motor geöffnet. Diese wird im normalen Straßenbetrieb erst bei hoher Motorlast geöffnet, die auf dem Prüfstand wegen der ungewöhnlich geringen Beschleunigung nicht herrschen. Dies führt zu einer fehlerhaft niedrigen Messung der CO2-Emission auf dem Prüfstand, da der der Motor und damit auch die Abgasrückführung zusätzlich gekühlt werden, da sie dem Fahrwind ausgesetzt sind, was zu einer weiteren Verbesserung der NOX-Werte führt.

Thermofenster


Mercedes setzt ein sog. Thermofensters, also einer Steuerung der Abgasrückführung anhand der Außentemperatur, ein. Der Europäische Gerichtshof (EuGH) hat im Dezember 2020 eindeutig entschieden, dass eine solches Thermofenster eine verbotene Abschalteinrichtung darstellt.

Ein Gutachten vom 28.09.2021 stellte bei einem Mercedes E350T weitere 8 illegale Abschalteinrichtungen fest. Der Verfasser des Gutachtens, Felix Domke, ist Software-Experte für Motorsteuerungen und war bereits als Sachverständiger für das deutsche Kraftfahrt-Bundesamt tätig zur unabhängigen Analyse der Software-Implementierung in Bezug auf illegale Abschalteinrichtungen. Darüber hinaus fungierte er als Sachverständiger beim parlamentarischen Untersuchungsausschuss zum VW-Abgasskandal im Jahr 2017. Es handelt sich um folgende illegale Abschalteinrichtungen:

Den SCR-Katalysator betreffend:

- Die SCR-Temperaturgrenze ist aufgehoben, die SCR-Alterungsabhängigkeit wurde
entfernt, die effektive Grenze wurde von 300 °C auf 275 °C gesenkt.
- Der Grenzwert für den Abgasmassenstrom wurde als Wechselkriterium vollständig entfernt,
das Kennfeld für die Wirkungsgradkorrektur wurde verbessert, um den Betrieb im
Alternativmodus bei weiterhin hohem SCR-Wirkungsgrad zu ermöglichen.
- Der Grenzwert für den Stickoxidmassenstrom wurde als Wechselkriterium entfernt, die
Wirkungsgradkorrektur im Alternativmodus auf Grundlage des Stickoxidmassenstroms ist
aufgehoben.
- Die Abhängigkeit von der Lufttemperatur wurde beseitigt.
- Der Schutz gegen Neustart wurde entfernt.
- Sowohl der Wechsel in den Alternativmodus als auch die Effizienzkorrektur auf Basis des AdBlueVerbrauchs wurden entfernt.

Die Abgasrückführung (AGR) betreffend:

- Die AGR-Absenkung in Abhängigkeit von Start- und Höchsttemperatur des Motors wurde entfernt.
- Die AGR-Absenkung bei warmgelaufenem Motor im Leerlauf („Hot & Idle“) wurde beseitigt;
die AGR-Rate ist zwar weiterhin bei sehr hohen oder niedrigen Temperaturen begrenzt, es gibt
aber keine Sonderfälle mehr für den Leerlauf.

Sie können auch klagen, wenn das Softwareupdate bereits aufgespielt ist. Uns liegen für alle Motoren von Mercedes Gutachten vor, die die Softwarecodes vor und nach Aufspielen des Updates dokumentieren. Da Mercedes seine Motoren nach einem Baukastensystem baut, funktionieren die Abschalteinrichtungen auch in jedem Modell im Prinzip auf die gleiche Weise.

Hier muss unterschieden werden. Die meisten Mercedes Fahrzeuge erhielten ihre Rückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt erst in den Jahren 2019 und 2020. Bei diesen Fahrzeugen droht akut keine Verjährung, da diese frühestens zum Ende des Jahres 2022 bzw. 2023 eintritt. Anders sieht es hingegen bei Mercedes Modellen aus, die bereits im Jahr 2018 zurückgerufen wurden. Hier droht bereits zum 31.12.2021 Verjährung. Es handelt sich um folgende Modelle:

  • Mercedes GLC 220d 4MATIC: Modelljahre 2015 und 2016
  • Mercedes GLC 250d 4MATIC: Modelljahre 2015 und 2016
  • Mercedes V-Klasse: Modelljahre 2014 bis 2018
  • Mercedes Vito: Modelljahre 2014 bis 2018
  • Mercedes Vito Tourer: Modelljahre 2014 bis 2018
  • Mercedes Vito Tourer: Modelljahre 2014 bis 2018
  • Mercedes Marco Polo: Modelljahre 2014 bis 2018

Um bei diesen Modellen keine Verjährung der Ansprüche zu riskieren, muss bis spätestens 31.12.2021 Klage bei Gericht erhoben werden.

Ja, eine Verkehrsrechtsschutzversicherung reicht aus. Sie haben dann keinerlei Kostenrisiko.


Hat die Kanzlei Wawra und Gaibler schon vor Gericht Erfolge im Mercedes Abgasskandal erzielt? Urteile gegen Daimler.

Ja, zahlreiche Land- und Oberlandesgerichte verurteilen Daimler zu Schadenersatz. Eine kleine exemplarische Liste finden Sie nachfolgend:


Oberlandesgerichte: Klageerfolg und positive Beschlüsse und Verfügungen:

OLG Celle
- Verf. v. 6.5.2021 – 7 U 121/21: Mercedes E 220 mit Motor OM 651.
- Beschl. v. 17.2.2021 – 7 U 20/20: Mercedes GLC 220.
- Beschl. v. 15.2.2021 – 7 U 287/20: Mercedes GLK 220.

OLG Frankfurt
- Urt. v. 20.5.2021 – 3 U 7/20: Daimler Motor OM 642.

OLG Hamm
- Beweisbeschl. v. 2.10.2019 – 17 U 191/18.

OLG Köln
- Verf. v. 22.2.2021 – 14 U 56/20: Mercedes mit Motor OM 642.
- Urt. v. 5.11.2020 – 7 U 35/20, BeckRS 2020: Mercedes Benz 250 0 Marco Polo / Motor Typ OM 651.
- Urt. v. 6.9.2019 – 19 U 51/19: Mercedes C 220 CDI.

OLG Naumburg
- Urt. v. 18.9.2020 – 8 U 8/20: Mercedes GLK 220 CDI / Motor OM 651.

OLG Nürnberg
- Verf v. 5.2.2021 – 5 U 3039/20.
- Verf. v. 28.5.2020 – 5 U 144/20.

OLG Saarbrücken
- Verf. v. 11.2.2021 – 2 U 294/19.

OLG Schleswig-Holstein
- Urt. v. 28.8.2020 – 1 U 137/19: Mercedes Benz C 300 CDI.

OLG Stuttgart
- Verf. v. 26.5.2020 – 16a U 94/19.

Landgerichte:

LG Bochum
- Urt. v. 17.5.2021 – 8 O 276/20: Mercedes Benz GLK BT.

LG Bonn
- Urt. v. 20.5.2020 – 1 O 195/19: Mercedes Benz GLK 220 GDI.

LG Düsseldorf
- Urt. v. 20.4.2021 – 6 O 39/19: Mercedes Benz C 200d / Motor OM 626.

LG Essen
- Urt. v. 17.5.2021 – 5 O 56/20: Mercedes Benz GLK 220 CDI.

LG Frankfurt (Main)
- Urt. v. 18.7.2019 – 2- 10 O 93/19: Mercedes-Benz C 220.

LG Freiburg
- Urt. v. 22.3.2021 – 8 O 239/20: Mercedes Benz A 200.
- Urt. v. 6.10.2020 – 8 O 53/20: Mercedes Benz GLK 220 CDI 4MATIC mit Motor OM 651.
- Beweisbeschl. v. 6.7.2020 – 6 O 149/19, BeckRS 2020, 15395: Mercedes mit Motor OM 651.

LG Fulda
- Urt. v. 15.10.2020 - 2 O 187/20: Mercedes-Benz SLC 250.

LG Hanau
- Urt. v. 7.6.2018 – 9 O 76/18: Mercedes-Benz Vito 114 CDI, Euro 6 Diesel.

LG Hannover
- Urt. v. 24.8.2020 – 18 O 49/19: Mercedes-Benz GLK 220 CDI 4Matic.

LG Heilbronn
- Urt. v. 19.6.2020 – Sa 8 O 134/19: Mercedes BenzW447, V 250 a NIATIC Motor OM 651.
- Urt. v. 1.4.2019 – Kn 8 O 120/18: Mercedes-Benz Viano 2.2 CDI, Euro 5 Diesel.

LG Itzehoe
- Urt. v. 9.8.2019 – 6 O 101/19: Mercedes ML 350.

LG Konstanz
- Urt. v. 14.6.2021 – 2 O 410/20: Mercedes GLK 250 4Matik.

LG Mainz
- Beweisbeschl. v. 17.01.2021 – 5 O 128/20.

LG Mönchengladbach
- Urt. v. 27.6.2019 – 1 O 248/18: Mercedes-Benz C220 d T-Modell, Euro 6 Diesel.

LG Münster
- Hinweis- und Beweisbeschl. v. 18.12.2020 – 11 O 45/20, BeckRS 2020, 38732: Mercedes Benz C 220 (Motor OM 651).

LG München I
- Urteil vom 31.05.2021 - Az.: 34 O 14845/20

LG Offenburg
- Urt. v. 30.9.2019 – 3 O 474/18, juris: Mercedes Benz 250d.

LG Oldenburg
- Urt. v. 28.7.2021 – 4 O 215/21, BeckRS 2021, 22166: Mercedes Benz S 350 d, OM 642.
- Urt. v. 14.6.2021 – 9 0 2333/20, BeckRS 2021, 21928: Mercedes GLK 220 CDI 4Matic.
- Urt. v. 5.3.21 – 16 O 1963/20, BeckRS 2021, 4107: Mercedes GLC 220.

LG Saarbrücken
- Urt. v. 9.4.2021 – 12 O 320/19, BeckRS 2021, 6704: Mercedes-Benz GLK 220 CDI mit Motor OM 651.

LG Stuttgart
- 7. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 3.3.2020 – 7 O 344/19: PKW Mercedes Benz C 220 D; Urt. v. 16.3.2021 – 7 O 281/20: Mercedes-Benz E 220; Urt. v. 25.3.2021 – 7 O 224/20: Mercedes-Benz C 220.
- 8. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 18.8.2020 – 8 O 31/20: Mercedes-Benz B 180; Urt. v. 19.3.2021 – 8 O 431/20, BeckRS 2021, 6470: Mercedes-Benz GLK 220.
- 12. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 14.1.2021 – 12 O 255/20: Mercedes-Benz Vito.
- 14. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 8.5.2020 – 14 O 74/20: Mercedes-Benz GLC 220d 4Matic; Urt. v. 9.10.2020 – 14 O 89/20: Mercedes GLK 220; Urt. v. 18.6.2021 – 14 O 649/20: Mercedes-Benz C 250; Urt. v. 16.7.2021 – 14 O 41/20: Mercedes-Benz C 220 CDI.
- 15. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 30.7.2021 – 15 O 314/20: Mercedes GLK 350 CDI OM 642.
- 16. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 19.8.2020 – 16 O 393/19: Mercedes-Benz V 250d; Urt. v. 21.12.2020 – 16 O 457/20: Mercedes E 220; Urt. v. 23.12.2020 – 16 O 369/20: Mercedes C 200.
- 19. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 14.5.2020 – 19 O 109/19: Mercedes-Benz ML 350 CDI BlueTec 4Matic; Urt. v. 7.6.2021 – 19 O 166/20: Mercedes-Benz C 250 OM 651.
- 20. Zivilkammer; vgl. Urt v. 17.10.2019 – 20 O 9/18: Mercedes GLC 220d; Urt. v. 26.9.2019 – 20 O 39/19: Mercedes Benz GLC 250d; Urt. v. 17.10.2019 – 20 O 9/18: Mercedes LGC 220; Urt. v. 14.8.2020 – 20 O 219/20: Mercedes-Benz E 220 CDI.
- 23. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 17.1.2019 – 23 O 180/18, BeckRS 2019, 272: Mercedes C 250 d, Euro 5 Diesel; Urt. v. 9.5.2019 – 23 O 220/18, BeckRS 2019, 8026: Mercedes ML 250 CDI, Euro 6 Diesel; Urt. v. 25.6.2019 – 23 O 127/18: Mercedes GLK 250 CDI, Euro 5 Diesel; Urt. v. 26.9.2019 – 23 O 112/19: Mercedes Benz V 250d; Urt. v. 24.9.2019 – 23 O 116/19 : Mercedes Benz C 220d; Urt. v. 31.3.2020 – 23 O 16/19: Mercedes-Benz ML 350 BT 4Matic; Urt. v. 3.4.2020 – 23 O 236/19: Mercedes-Benz B 200 CDI; Urt. v. 28.7.2020 – 23 O 117/19: Mercedes-Benz GLK 200 CDI; Motor OM 651; Urt. v. 25.8.2020 – 23 O 50/20: Mercedes-Benz E 220 CDI; Urt. v. 1.9.2020 – 23 O 49/20: Mercedes-Benz C 220d; Urt. v. 30.10.2020 – 23 O 47/20: Mercedes-Benz ML 350; Urt. v. 9.2.2021 – 23 O 180/20: Mercedes-Benz CLS 350; Urt. v. 9.2.2021 – 23 O 175/20: Mercedes-Benz 250d; Urt. v. 11.5.2021 – 23 O 174/20: Mercedes-Benz E 220 CDI; Urt. v. 23.4.2020 – 23 O 235/19: Mercedes-Benz C 220 CDI; Urt. v. 11.5.2021 – 23 O 174/20: Mercedes-Benz E 220 CDI; Urt. v. 28.5.2021 – 23 O 201/20: Mercedes-Benz E 350 OM 642; Urt. v. 31.5.2021 – 23 O 199/20: Mercedes-Benz ML 350 OM 642; Urt. v. 6.7.2021 – 23 O 280/20: Mercedes-Benz Typ E 350 CDI Coupe BlueEFFICIENCY OM 642.
- 24. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 4.8.2020 – 24 O 97/19: Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC; Urt. v. 14.5.2021 – 24 O 363/18; Mercedes-Benz 250d OM 651; Urt. v. 18.6.2021 – 24 O 334/20: Mercedes-Benz 250 CDI Marco Polo OM 651.
- 26. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 19.10.2020 – 26 O 254/19: Mercedes GLK 200.
- 27. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 20.1.2020 – 27 O 40/19: Mercedes-Benz GLC 250d 4MATIC
- 29 Zivilkammer; vgl. Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 86/19; Urt. v. 4.9.2020 – 29 O 214/20: Mercedes-Benz E 350; Urt. v. 23.10.2020 – 29 O 305/20: Mercedes-Benz GLK 220 CDI; Urt. v. 29.10.2020 – 29 O 32/20: Mercedes-Benz C 200 CDI; Urt. v. 20.9.2019 – 29 O 105/19: Mercedes Benz C 220d; Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 121/19: Mercedes CLA 220 CDI Coupé; Urt. v. 29.6.2020 – 29 O 202/20: Mercedes-Benz GLK 250; Urt. v. 24.7.2020 – 29 O 213/20: Mercedes-Benz E 250 T CDI; Urt. v. 24.7.2020 – 29 O 192/20: Mercedes-Benz C 220d; Motor OM 651; Urt. v. 7.8.2020 – 29 O 216/20: Mercedes-Benz B 200 CDI; Urt. v. 21.5.2021 – 29 O 41/21, BeckRS 2021, 12408: Mercedes-Benz E 300 BlueTEC; Urt. v. 28.5.2021 – 29 O 52/21: Mercedes-Benz E 220 CDI.
- 46. Zivilkammer; vgl. Urt. v. 16.8.2019 – 46 O 101/19: Mercedes E-Klasse, Euro 5 Diesel; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 73/20: Mercedes E 250; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 67/20: Mercedes GLK 350; Urt. v. 16.12.2020 – 46 O 70/20: Mercedes GLK 220; Urt. v. 4.2.2021 – 46 O 118/20: Mercedes-Benz E 350; Urt. v. 11.3.2021 – 46 O 163/20: Mercedes-Benz Vito mit OM 622.
- 48. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 27.4.2021 – 48 O 128/20: Mercedes-Benz S 350d mit OM 642; Urt. v. 16.4.2021 – 48 O 113/20: Mercedes-Benz E 250 mit OM 651.
- 52. Zivilkammer, vgl. Urt. v. 17.3.2021 – 52 O 52/21,: Mercedes-Benz GLK 200.

LG Wuppertal
- Urt. v. 29.1.2020 – 17 O 49/19: Mercedes Benz GLK.
- Urt. v. 26.9.2019 – 20 O 39/19: Mercedes Benz GLC 250d.
- Urt. v. 24.9.2019 – 23 O 116/19: Mercedes Benz C 220d.
- Urt. v. 20.9.2019 – 29 O 105/19: Mercedes Benz C 220d.
- Urt. v. 10.10.2019 – 29 O 121/19: Mercedes CLA 220 CDI Coupé.
- Urt. v. 5.9.2019 – 17 O 49/19: Mercedes Benz GLK 220.


Einige aktuelle Mercedes Abgasskandal Urteile auf einen Blick:

  • 22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erzielen Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU5) – Schadensersatz 15.392,01 Euro. Mit aktuellem Urteil vom 03.12.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Daimler AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung

    Mit aktuellem Urteil vom 03.12.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Daimler AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung. Streitgegenständlich war ein gebraucht gekaufter Mercedes-Benz B 180 CDI mit Euro 5 Norm. Der in dem Fahrzeug verbaute Motor trägt die Bezeichnung OM 651. Das Besondere an dem Verfahren ist, dass das Kraftfahrtbundesamt (KBA) für das Fahrzeug keinen Zwangsrückruf erließ. Mercedes bot für das Fahrzeug lediglich eine vom KBA genehmigte „freiwillige Servicemaßnahme“ an.

    Mercedes Abgasskandal: Kein Zwangsrückruf, sondern „freiwillige Servicemaßnahme“

    Mercedes versucht mit sog. „freiwilligen Servemaßnahmen“ Zwangsrückrufen durch das Kraftfahrtbundesamt zuvorzukommen. Durch das Aufspielen von Updates auf die Motorsteuerung im Rahmen dieser „freiwilligen“ Maßnahmen, sollen in den Fahrzeugen verbaute illegale Abschalteinrichtungen wie die sog. „Kühlmittelsolltemperatur Regelung“ verschleiert werden. Auch wenn derzeit eine freiwillige Maßnahme zur Reduzierung von Emissionen vorgesehen ist oder war, bietet auch diese schon greifbare Anhaltspunkte für eine unzulässige Abschalteinrichtung, denn es handelt sich um eine bloße Änderung der Steuerung unter Einsatz der vorhandenen Bauteile ohne Änderung der Hardware, die bewirkt, dass die Emissionen reduziert werden. Hierbei liegt es nahe, dass die Begrenzungen des Einsatzes der Abgasreinigungstechniken, die ursprünglich möglicherweise aus Motorschutzgründen eingerichtet worden waren, ausgeweitet werden, weil die Notwendigkeit für den Motorschutz doch nicht besteht. Die Beklagte hat sich dahin eingelassen, dass „unter anderem“ bei niedrigen Temperaturen die Abgasrückführungsraten erhöht würden. Solche ursprünglichen Begrenzungen des Einsatzes der Abgasreinigungstechniken lassen sich dem Grunde nach unter eine unzulässige Abschalteinrichtung gemäß Art. 3 Nr. 10 VO (EG) 715/2007 subsumieren.

    Mercedes Dieselskandal: Schadensersatz für Benz B 180 CDI mit Euro 5 Norm, Motor OM 651

    Das Gericht verurteilte Mercedes daher zu Schadensersatz. Klägeranwalt Dominik Wawra erläutert das Urteil: „Mercedes hat seine Fahrzeuge manipuliert, so dass den Besitzern betroffener Autos Schadensersatz zusteht. Der BGH hat jüngst auch klare Richtlinien festgesetzt, wann Mercedes haftet. Allein der Verbau des Thermofensters begründet noch keinen Schadensersatzanspruch. Ein Schadensersatzanspruch besteht jedoch, wenn zusätzliche Abschalteinrichtungen verbaut sind. Dies ist in fast allen Mercedes Fahrzeugen der Fall. Es wurden neben dem sog. Thermofenster, eine Kühlmittelsollwerttemperatur Regelung und eine prüfstandsoptimierte Öffnung der Kühlerjalousien verbaut. Außerdem wird bei Euro 6 Fahrzeugen die Adblue Einspritzung prüfstandsoptimiert dosiert. Diese Vorrichtungen dienen allein dazu den Stickoxidausstoß auf dem Prüfstand zu manipulieren. Im realen Fahrbetrieb werden die zulässigen Abgasgrenzwerte um ein Vielfaches überschritten. Für fast alle Fahrzeuge des Daimler Konterzens können daher Schadensersatzansprüche geltend gemacht werden.“

  • 22.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Urteil: Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 642 (EU6) – Schadensersatz 19.600,29 Euro.
    Mit aktuellem Urteil vom 19.11.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Daimler AG wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.
  • 08.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Aktuell: Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU) – Schadensersatz 45.724,67 Euro. Mit aktuellem Urteil vom 02.12.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Daimler AG erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.
  • 08.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Aktuell: Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU) – Schadensersatz 45.724,67 Euro. Mit aktuellem Urteil vom 02.12.2021 verurteilte das Landgericht Stuttgart in dem von der Kanzlei Wawra & Gaibler geführten Verfahren die Daimler AG erneut wegen vorsätzlicher sittenwidriger Schädigung.
  • 01.12.2021 – Mercedes Abgasskandal Aktuell: Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil vor dem LG Stuttgart für Motor OM 651 (EU5) – Schadensersatz 20.220,43 Euro
  • 22.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten erneut Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM651 (Euro 6). Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 37.791,08 Euro leisten.
  • 24.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM651 (Euro 6). Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 44.425,20 Euro leisten.
  • 22.11.2021 – Mercedes Abgasskandal – Wawra und Gaibler erstreiten Urteil vor dem Landgericht Stuttgart für Motor OM642. Daimler muss Schadensersatz in Höhe von 19.537,18 Euro leisten.

05.01.2022 – Mercedes-Abgasskandal: Erneute Zwangsrückrufe durch das Kraftfahrtbundesamt für Fahrzeuge der Reihe Mercedes-Benz G-Klasse

Nach der Rückrufaktion am 29.10.2021 für Mercedes Dieselfahrzeuge der Klassen A, B und CLA erließ das Kraftfahrtbundesamt einen weiteren Rückruf für Fahrzeuge der G-Klasse (Baujahre 2015 und 2016). Weltweit sind rund 706 Fahrzeuge betroffen.

Wie auch beim vorangegangenen Rückruf lautet die Beschreibung: „Entfernung unzulässiger Abschalteinrichtungen bzw. der unzulässigen Reduzierung der Wirksamkeit des Emissionskontrollsystems“.

Der Hersteller-Code des Rückrufs lautet 5498929.

Rechtsanwalt Dominik Wawra kommentiert: „Der Dieselskandal bei Mercedes nimmt kein Ende. Besitzern von betroffenen Modellen stehen Schadensersatzansprüche zu. Auch Gutachten unabhängiger Sachverständiger, die uns vorliegen, kommen zu dem Schluss, dass Mercedes bis zu 8 unzulässige Abschalteinrichtungen in seinen Fahrzeugen verwendet.“

Warum Wawra & Gaibler Rechtsanwälte?

Wir verfügen über jahrelange Erfahrung im Verbraucherschutz. Unzählige Verfahren im Diesel-Abgasskandal sowie im Bereich des Widerrufs von Autokrediten wurden erfolgreich von uns geführt. Rechtsanwalt Dr. Gaibler beispielsweise erstritt im Jahr 2016 bayernweit das erste Urteil im VW Abgasskandal. Darüber hinaus verfügt die Kanzlei Wawra & Gaibler über umfangreiche Erfahrung im Bereich des Verbraucherschutzes, sodass wir Ihre Verbraucherrecht auch gegenüber großen Konzernen konsequent für Sie durchsetzen. Wawra & Gaibler, Ihre Verbraucherschützer.

Wir sind der starke und kompetente Partner an Ihrer Seite! Ihre Abgasskandal Rechtsanwälte.

Bekannt aus

Wawra & Gaibler Rechtsanwalts GmbH

Maximilianstraße 51, 86150 Augsburg Dr.-Kurt-Schumacher-Straße 25, 90402 Nürnberg Königstraße 7, 01097 Dresden Neupfarrplatz 16, 93047 Regensburg Dürkheimerstr. 25, 68309 Mannheim Colonnaden 39, 20354 Hamburg Obere Königsstr. 11, 34117 Kassel Luisenstr. 18, 65185 Wiesbaden